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Zwei Wege zum Tod

 
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Reinardo



Anmeldedatum: 19.11.2010
Beiträge: 4
Wohnort: Berlin/Moraira (Spanien)

BeitragVerfasst am: 12.02.2012, 11:40    Titel: Zwei Wege zum Tod Antworten mit Zitat  

Hallo:-

Gesetzt den Fall, ein Mann mittleren Alters, gesund, sportlich, erhält nach einer Vorsorgeuntersuchung oder wegen Beschwerden vom Urologen/Pathologen die Diagnose: Prostatakrebs, PSA = 57, Gleason 4+5, kapselüberschreitend, kein Nachweis von Metastasen. Die Ärzte sehen noch eine kurative Chance und empfehlen die Operation, die Entfernung von Lymphknoten, evtl. noch Besrtrahlung. Das ist keine ganz ungewöhnliche Situation. Erinnern wir uns der Krankengeschichte von Uwe Peters:

„Am 01.12.1998 wurde bei mir bei einer Blutanalyse durch Zufall ein PSA von > 100 ng/ml festgestellt. Ich war 57 Jahre, Geschäftsführer meiner eigenen GmbH und, wie ich meinte, fit wie ein Turnschuh. Bis dahin bin ich als Reise-Radler p.a. ca. 5000 bis 8000 km durch Europa gefahren, führe eine glückliche Ehe, lebe in einem schönen Haus und habe keine wirtschaftlichen und sonstigen Probleme.“

Uwe Peters hatte sich auf Anraten seiner Ärzte für eine kurative Behandlung entschieden, d. h. für eine Operation. Wie die Krankengeschichte weiterging und ausging, kann man hier http://www.prostatakrebse.de/themen/0091.htm nachlesen.

Wie es Uwe Peters ergangen wäre, wenn er die ihm empfohlene kurative Behandlung abgelehnt und für eine ausschließlich medikamentöse Behandlung sich entschieden hätte, das können wir nur mutmaßen. Ganz vortrefflich ist der rein medikamentöse Therapieweg aber beschrieben in einem von Lowroad verfassten Beitrag im BPS Forum Unterforum Fortgeschrittener Prostatakrebs, "Knochenmetastasen, was tun?" Seite 3. Die wichtigste Passage des amerikanischen Arztes Dr. Myers aus seinem „Liegestuhl“-Gespräch, 4. Juli 2011, Independence Day kopiere ich hier:

Zuerst starten wir eine ADT3 mit LUPRON, CASODEX und AVODART. Dahinter steht die Idee den Krebs so schnell wie möglich lahm zu legen. Mit etwas Glück schaffen wir den Patienten damit in die totale Remission [PSA <0,01ng/ml]. Wenn nicht, gehen wir zu Zweitlinientherapien über, wo es eine ganze Reihe von Medikamenten gibt. Aus verschiedenen Gründen hat sich bei uns, nachdem Lupron+Casodex+Avodart versagt haben, eine Ketoconazol basierte Therapie bewährt. Ketoconazol ist ein Medikament gegen Pilzerkrankungen aus den 1980er Jahren, zur Behandlung von Prostatakrebs in Anwendung seit 1982. Meiner Meinung nach ist das die beste Zweitlinientherapie nach Lupron+Casodex. Es ist ziemlich wirksam. Der Erfolg verlangt aber eine erfahrene Anwendung. Es gibt dazu ein spezielles Video darüber. Wir haben herausgefunden, dass Ketoconazol sehr gut mit Estrogen und Leukine zu kombinieren ist. Das verwenden wir als Zweitlinientherapie, erfolgreich bei etwa 80% der Patienten!

Die Krankheit schreitet dann leider irgendwann fort, und zusammen mit den 20% Therapieversagern, ist der nächste Schritt eine Taxotere Chemotherapie. Das ist immer noch eines der wirksamsten Medikamente gegen Prostatakrebs. Was nachdem Taxotere versagt? Das publizierte mittlere Überleben, nach Taxotere Versagen ist etwa 12 Monate. Das war durch die begrenzte Anzahl von Folgetherapien in der Vergangenheit bestimmt. Mittlerweile haben wir 3 neue Medikamente für dieses Stadium. Eines ist die PROVENGE Immuntherapie [nicht in EU zugelassen], dann ein ganz neues Mittel ZYTIGA [Abiraterone], in den letzten 2 Monaten zugelassen. Ich habe ein paar Videos darüber eingestellt. Dann noch JEVTANA [Cabazitaxel], ein neues Chemotherapeutikum.“

- - - - - - - -

Nun können wir aus der Beschreibung herauslesen, wohin der von Dr.Myers vorgestellte Therapieweg, dem die Behandlungsrichtlinien der deutschen Urologen, zwar vereinfachend, aber im großen Ganzen folgen, letztendlich führt: zum Tod durch Prostatakrebs.

Wer die kurative Chance nicht wagen, aber den uns anempfohlenen Weg medikamentöser Therapie wegen des vorhersehbaren fatalen Endes auch nicht gehen, dem Teufel sozusagen doch noch von der Schippe springen will, muss eigeninitiativ nach alternativen Behandlungsweisen suchen. Diese gibt es.

Gruß, Reinardo
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Dentine



Anmeldedatum: 08.04.2013
Beiträge: 1

BeitragVerfasst am: 09.04.2013, 15:22    Titel: Antworten mit Zitat  

Mein Vetter hat eine ähnliche Geschichte hinter sich.
Wenn ihr wollt, dann frage ich ihn mal, ob er bereit wäre, diese auch mitzuteilen.
Empfehlung

von andreas
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Reinardo



Anmeldedatum: 19.11.2010
Beiträge: 4
Wohnort: Berlin/Moraira (Spanien)

BeitragVerfasst am: 09.04.2013, 18:16    Titel: Antworten mit Zitat  

Hallo Dentine. Ja, das wäre sehr nett, wenn Du das tun würdest. Gruß, Reinardo
Empfehlung

von andreas
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