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Krebsschutz durch Knoblauch & Grüntee

Krebsschutz durch Knoblauch & Grüntee

Gute Nachrichten für alle Knoblauchfans: Ein regelmäßiger Knoblauchkonsum reduziert laut etlicher Studien die Gefahr, an Krebs zu erkranken. Eine japanische Studie unterstreicht außerdem die positive, krebsschützende Wirkung von grünem Tee.

Wer viel Knoblauch, Ziebeln oder Schnittlauch isst, reduziert die Gefahr, an Speiseröhren- oder Magenkrebs zu erkranken. Das haben mehrere wissenschaftliche Studien bestätigt. Laut einer weiteren Studie wird auch das Prostatakrebsrisiko durch einen hohen Konsum an lauchähnlichem Gemüse (über 10g pro Tag) um schätzungsweise 50 Prozent reduziert. Weitere Krebsarten, bei denen das Erkrankungsrisiko dadurch offenbar sinkt, sind Brust- und Bauchspeicheldrüsenkrebs.
Die World Health Organization (WHO) empfiehlt aus diesem Grund eine Menge von etwa 2 bis 5g Knoblauch pro Tag (etwa eine Zehe).

Gute Nachrichten gibt es auch vom grünen Tee: Japanische Frauen, die täglich fünf oder mehr Tassen davon trinken, haben ein um 20% verringertes Risiko an Magenkrebs zu erkranken. Die positive Wirkung von grünem Tee bei vielen Erkrankungen ist bereits bekannt. So haben bestimmte Inhaltsstoffe eine HPV-hemmende Wirkung und könnten so von Bedeutung bei der Prävention von Gebärmutterhalskrebs sein.

Warum Knoblauch und grüner Tee diese krebsschützende Wirkung haben, ist noch nicht ganz klar. Scheinbar bekämpfen beide Bakterien, die für die Entstehung von Magenkrebs mitverantwortlich gemacht werden. Warum gerade Frauen davon profitieren, ist ebenfalls unklar. Außerdem scheinen nur bestimmte Tumorarten von der Wirkung betroffen zu sein.

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