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Seelenvögel

Das Krebscafe beschäftigt sich mit dem Gesundwerden. Doch wer an Krebs erkrankt, kommt um das Thema Tod nicht herum – der Tod gehört zum Leben wie das Geborensein. Wer sich zu Lebzeiten mit dem Sterben beschäftigt, kann viel über das Leben lernen. Dies zeigt auch der neue Film des Filmemachers Thomas Riedelsheimer.

Für die 15-jährige Pauline, den 10-jährigen Richard und den 6-jährigen Lenni bedeutet leben etwas besonderes. Sie sind an Leukämie erkrankt und müssen sich mit dem Tod auseinandersetzen. Pauline schreibt Gedichte, Richard weiß alles über seine Krankheit und Lenni füllt mit seinem Charme mühelos einen Raum. Drei starke junge Menschen mit ihren Plänen, Hoffnungen, Erfolgen und Niederlagen. Eine ungewöhnliche, filmische Annährung an eine unvorstellbare Situation, in der nicht die Krankheit im Vordergrund steht, sondern die Suche nach der Kraft und Energie des Lebens. (Quelle: Piffl Medien)

Weiterführende Links

Fundstücke (2.6.09)

  • Nie auf der Schule – Der Künstler André Stern hat nie die Schule besucht. Dennoch – oder gerade deswegen – entdeckte er seine Talente.
  • The Dhamma Brothers – Das sieht nach einem interessanten Film aus: Haftinsassen eines US-amerikanischen Hochsicherheitsgefängnisses praktizieren Zen und erleben wahre Transformation.

 

  • Natur macht schlau! – Wissenschaftler haben herausgefunden, dass Spaziergänge in der Natur den Geist schärfen. Spaziergänge in der Stadt hingegen haben diesen Effekt nicht. Die Studie ist ein weiterer schöner Beweis dafür, dass unser Gehirn kein von der Umgebung getrenntes Objekt ist.

 

  • Finding Jesus at a Buddhist Retreat – Ein Interview mit dem Autor Robert Wright. Er berichtet von einem Erlebnis auf einem buddhistischen Meditationsretreat und erklärt seine Vision einer zukünftigen Religion.
  • Why Darwinism isn’t depressing – Und noch einmal Robert Wright. Diesmal mit einer schönen Kolumne über die Liebe und den Darwinismus.
  • Tanzen für den Herdentrieb – Psychologen der Stanford University haben herausgefunden, dass gemeinsames Tanzen und Singen das Gruppenbewusstsein stärkt.
  • Our Bodies, Our Brains – Unsere Körperbewegungen beeinflussen das Denkvermögen: Nicht erst seit EFT oder EMDR weiß man, dass Körperbewegungen einen Einfluss auf den Geist haben: Im Yoga ist man sich seit Jahrtausenden der Kraft der Bewegung und Körperhaltung (z.B. Mudras) bewusst.