Schlagwort-Archive: Buddhismus

Fundstücke (2.6.09)

  • Nie auf der Schule – Der Künstler André Stern hat nie die Schule besucht. Dennoch – oder gerade deswegen – entdeckte er seine Talente.
  • The Dhamma Brothers – Das sieht nach einem interessanten Film aus: Haftinsassen eines US-amerikanischen Hochsicherheitsgefängnisses praktizieren Zen und erleben wahre Transformation.

 

  • Natur macht schlau! – Wissenschaftler haben herausgefunden, dass Spaziergänge in der Natur den Geist schärfen. Spaziergänge in der Stadt hingegen haben diesen Effekt nicht. Die Studie ist ein weiterer schöner Beweis dafür, dass unser Gehirn kein von der Umgebung getrenntes Objekt ist.

 

  • Finding Jesus at a Buddhist Retreat – Ein Interview mit dem Autor Robert Wright. Er berichtet von einem Erlebnis auf einem buddhistischen Meditationsretreat und erklärt seine Vision einer zukünftigen Religion.
  • Why Darwinism isn’t depressing – Und noch einmal Robert Wright. Diesmal mit einer schönen Kolumne über die Liebe und den Darwinismus.
  • Tanzen für den Herdentrieb – Psychologen der Stanford University haben herausgefunden, dass gemeinsames Tanzen und Singen das Gruppenbewusstsein stärkt.
  • Our Bodies, Our Brains – Unsere Körperbewegungen beeinflussen das Denkvermögen: Nicht erst seit EFT oder EMDR weiß man, dass Körperbewegungen einen Einfluss auf den Geist haben: Im Yoga ist man sich seit Jahrtausenden der Kraft der Bewegung und Körperhaltung (z.B. Mudras) bewusst.

Fundstücke (17.05.09)

  • Universum ohne Anfang – Onlinemitschnitt der 3sat-Sendung Scobel. Das Thema: Was war vor dem Urknall? Reicht unser Vorstellungsvermögen um uns einen Anfang vor dem Anfang vorzustellen? Vor allem die Theorie des Physiker Martin Bojowald ist sehr interessant. In einer Amazon-Rezension seines Buches heißt es:

"Aus der Quantenphysik wissen wir, dass Materie aus Atomen besteht. Die Schleifenquantengravitation, kurz Loop-Theorie, teilt auch den Raum und die Zeit in kleinste Einheiten auf, quasi in Raumzeit-Atome. Die sind so klein, dass man sie wohl niemals direkt beobachten kann. Wir reden von Schleifen, aber der Name ist nicht so wichtig. Wichtig ist, dass diese kleinsten Einheiten verhindern, dass das Universum im Urknall auf die Größe Null schrumpft." In diesem Augenblick des Urknalls wechselt das Volumen des Universums von minus auf plus. Man kann es als eine Art Umstülpen betrachten."

"Das heißt, lange vor dem Urknall existierte vielleicht ein Universum wie unseres, allerdings nicht expandierend, sondern kollabierend. Es könne also sein, sagt Bojowald, dass das Universum vor dem Urknall ewig existierte. "Unsere Theorie erlaubt aber noch eine andere Möglichkeit: das das Universum sich periodisch ausdehnt und wieder in sich zusammenfällt. Das ist dann die Vorstellung von einem zyklischen Universum."

Das erinnert an jahrtausende alte indische Schriften und die vedische Beschreibung des Universum, auf die auch der Theologe und Zen-Lehrer Michael von Brück in der Sendung eingeht. Sehr interessant.