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Mammographie: Sinn oder Unsinn?

© detailblick-foto / Fotolia.com.

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Schon länger hat die Standardmethode zur Brustkrebsfrüherkennung (Mammographie) einen zweifelhaften Ruf; Forscher tricksen mit Statistik, es kommt immer wieder zu falsch positiven Ergebnissen und Überdiagnosen, und auch die Strahlenbelastung bei regelmäßigen Screenings ist signifikant. Weiterhin treten gerade bei Brustkrebs immer wieder Spontanheilungen auf, was zwar nicht unbedingt gegen eine Therapie spricht, aber die Frage aufwirft, ob das bisherige aggressive Vorgehen der Schulmedizin wirklich Sinn macht. Zwei aktuelle Studien versetzen den Erwartungen an die Brustkrebsfrüherkennung nun einen weiteren Dämpfer.

Eine großangelegte US-amerikanische Studie untersuchte den Zusammenhang zwischen Screening-Häufigkeit und dem tatsächlichen Vorkommen von Brustkrebs, der Tumorgröße und den Sterberaten durch die Erkrankung. Das Ergebnis ist ernüchternd: Zwar kam es in US-Staaten, in denen die Mammographie häufiger angewandt wird, auch zu vermehrten Brustkrebsdiagnosen, doch führte dies wiederum nicht zu weniger Todesfällen durch Brustkrebs. Die einfachste Erklärung dafür ist laut den Forschern eine Überdiagnose, bei der auch kleinere Tumore entdeckt werden. Die Ausbildung großer und gefährlicher Brustkrebstumoren ließ sich laut der Studie dadurch nicht vermeiden.

Weitere Zweifel an der Mammographie kommen aus Norwegen. Dort wurde nämlich die Effizienz des staatlichen Brustkrebs-Screenings in einer Metastudie untersucht. Zwar bescheinigt das Ergebnis eine Reduktion der Sterberaten, doch weist es auch auf eine signifikante Tendenz zur Überdiagnose hin. Die Forscher kommen zu dem Ergebnis, dass pro 27 Frauen, die nicht an Brustkrebs sterben, wiederum 142 (!) Frauen überdiagnostiziert werden und sich somit unsinnigerweise einer Brustkrebstherapie unterziehen.

Die Mammographie kann an Brustkrebs erkrankten Frauen definitiv das Leben retten. Doch muss diese Methode anhand der oben geschilderten Studienergebnisse auch hinterfragt werden. Ist sie wirklich in jedem Fall notwendig? Bedeutet eine positive Diagnose automatisch eine Empfehlung zur schuldmedizinischen Therapie? Und was kann getan werden, um ein positives Screeningergebnis nachträglich zu überprüfen? Dies sind fragen, die wissenschaftlich geklärt werden müssen. Weiterhin sollte man überlegen, ob man die aufwändigen Mittel für die Brustkrebsfrüherkennung nicht besser in Prävention und Aufklärung investiert. Bis dahin muss jede Frau für sich selbst entscheiden, ob sie regelmäßige Screenings an sich durchführen lässt.

Angelina Jolie – weise Entscheidung oder Irrsinn?

Der folgende Artikel über die kürzliche Entscheidung der Schauspielerin Angelina Jolie, sich beide Brüste amputieren zu lassen, stammt von der Autorin und Krebs-Coachin Dr. Janey. Er erschien erstmals auf Ihrer Homepage Cancer Alive. Dank Ihrer freundlichen Genehmigung erscheint er nun übersetzt im Krebscafe. Weitere Informationen zu den Büchern und Coachings von Dr. Janey, finden Sie am Ende des Artikels.

Boulevardzeitungen und -magazine waren ganz aus dem Häuschen als die Hollywood-Schauspielerin kürzlich offenbarte, dass sie sich für eine beidseitige Mastektomie (Brustamputation) entschieden hatte, um ihr Risiko zu reduzieren, an Krebs zu erkranken. Bedenkt man ihren hohen Bekanntheitsgrad, so haben ihre Handlungen weitreichende Konsequenzen unter den Millionen von Fans auf der ganzen Welt. Doch wie weise war diese Entscheidung, eine so radikale Operation an einem ansonsten so gesunden Körper durchzuführen, tatsächlich?

Ihre Ärzte rieten Angelina dazu, da bei ihr aufgrund einer mutierten Form des BRCA1-Gens ein 87-prozentiges Risiko bestand, an Brustkrebs zu erkranken. Würde sie sich für eine beidseitige Brustamputation entscheiden, würde dieses Risiko auf unter 5 % sinken. In Anbetracht dieser Statistik ist es nicht überraschend, dass sie sich für die Operation entschied.

Geht man der Sache allerdings etwas auf den Grund, erfährt man, dass die Angabe von 87% von eben jener Firma stammt, die den Test für die Identifikation des mutierten BRCA1- und BRCA2-Gens entworfen hat, und die Millionen an dieser jüngsten Publicity-Welle verdienen könnte. Und was noch bedenklicher erscheint: genau diese Firma, deren profit-getriebene Motivation diese Statistik erzeugt hat, erlaubt es anderen medizinischen Labors nicht, ihre Testergebnisse zu überprüfen.

Nach Angaben des Zentrums für Krankheitskontrolle und Prävention haben tatsächlich nur 3-5% der an Krebs erkrankten Frauen ein mutiertes BRCA1-Gen. Weiteren Mut sollten Frauen aus der Tatsache schöpfen, dass dies nicht bedeutet, dass 3-5% aller Brustkrebspatientinnen dieses Gen von ihren Eltern oder Großeltern vererbt bekommen haben.

In Wahrheit hat unsere Umwelt einen weitaus größeren Einfluss auf unsere Genmutationen als es Vererbungsfaktoren haben. Es konnte nachgewiesen werden, dass echte Vererbung von "schlechten Genen" nur in etwa unter 5% der Fälle auftritt, während schädliche Umweltfaktoren zu einem Anteil von über sage und schreibe 95% zu einer Genmutation beitragen. *

Das sind natürlich großartige Neuigkeiten für uns, denn wir haben auf folgende Weise Kontrolle über diese Umweltfaktoren:

A) Wir können wählen, welche Art von Nahrung, wir uns zuführen und können uns dafür entscheiden, jene zu vermeiden, die verseucht ist mit Hormonen, Antibiotika, Herbiziden, Pestiziden etc.
B) Wir können uns sowohl über der Produkte schlau machen, die wir auf unsere Körper anwenden, als auch über die, die sich in unserer häuslichen Umgebung befinden. Und wir können dabei jene vermeiden, die schädliche Chemikalien und Konservierungsstoffe beinhalten, welche als Krebserreger bekannt sind.
C) Wir können lernen, unseren Körper zu reinigen und zu entgiften, was im Zuge dessen einen gesunden Boden schafft, auf dem es keinen Platz für Krebs gibt.
D) Wir können auch lernen, unsere emotionalen Muster weiser auszuwählen; ein wichtiger, jedoch oft übersehener Faktor, der zu Krankheiten aller Art, wie auch Krebs, beiträgt.

All diese oben genannten Faktoren haben einen Einfluss auf unseren zellulare Umgebung und letztendlich auf die Sauerstoffzufuhr unseres körperlichen Gewebes. Wie der Nobelpreisträger Otto Warburg sowie zahlreiche andere angesehene Ärzte und Wissenschaftler nachgewiesen haben, ist es der Entzug von Sauerstoff auf zellularer Ebene, der letztendlich dazu führt, dass Gene  mutieren und Krebszellen entstehen lassen. Wenn wir demnach lernen, diese Umweltfaktoren anzugehen, dann behandeln wir damit auch die Sauerstoffzufuhr unseres Gewebes und reduzieren damit gleichzeitig unser Risiko, an Krebs zu erkranken!

Wenn wir daher Frauen als Beispiele heranziehen, die in mehr als einer Familiengeneration Krebs diagnostiziert bekommen haben, und dies als Beweis anführen, dass Brustkrebs vererbar ist, ziehen wir falsche Schlüsse. Das Brustkrebsrisiko, das von einer zur nächsten Generation weitergegeben wird, beruht selten auf wahrer genetischer Vererbung, sondern vielmehr auf einer "Vererbung" ähnlicher nicht-konstruktiver Ernährungsgewohnheiten, Lebensstile und emotionaler Muster.

Leider ist dieser falsche Schluss, Brustkrebs wäre hauptsächlich eine Sache der Vererbung "schlechter Gene", ein folgenschwerer. Er lässt viele Frauen mit dem Gefühl zurück, sie seien hilflose Opfer ihrer eigenen Genetik, was wiederum ganz eigene fatale Konsequenzen hat. Sich der gefühlten Tatsache ergebend, dass Brustkrebs ihr wahrscheinliches Schicksal ist, versäumen es viele Frauen bezüglich der zahlreichen Umweltfaktoren, die eine signifikante Rolle bei der Krebsvorbeugung spielen, aktiv zu werden.

Eine weitere Konsequenz für viele Frauen, die mit diesem Glauben an die genetische Vorbestimmung für Brustkrebs leben, ist vielleicht noch folgenschwerer. Wenn wir die Kraft unseres Geistes verstehen und lernen, wie wir unsere eigene Realität durch die Auswahl unserer Gedanken erzeugen, erkennen wir, dass eben jene Frauen, die von ihrem Schicksal überzeugt sind, eines Tages Brustkrebs diagnostiziert zu bekommen, ihre Gedanken ungewollt in einer zutiefst schädlichen Weise nutzen, nämlich um die Bühne für die Realität vorzubereiten, die sie am meisten fürchten!

Und als wäre das nicht schlimm genug, erleben wir den Fehler dieser gewählten Brustamputationen dann, wenn die Frauen, die sich dieser verstümmelnden Operation unterziehen, trotzdem dem Krebs erliegen. Warum? Ganz einfach, weil Krebs nicht gleich Tumor bedeutet! Der Tumor ist nur ein Symptom, und das Symptom (Tumor) – oder in diesem Fall das Gewebe, das den Tumor wahrscheinlich beherbergen wird – zu entfernen, schießt völlig am Ziel vorbei. Die wahre Krankheit ist der Mangel an Sauerstoff, und genau hierauf sollten wir uns konzentrieren.

Andreas Moritz fasst das Thema Gene und Krebs vielleicht am besten zusammen, wenn er sagt: "Krebs war immer eine extrem seltene Krankheit, außer in den Industrienationen während der letzten 40-50 Jahre. Menschliche Gene haben über tausende von Jahren nicht wesentlich geändert. Warum sollten sie sich jetzt so drastisch ändern, und plötzlich Unmengen von Menschen töten?……jeder gute Genforscher würde ihnen erzählen, dass so ein Glaube jeder Logik entbehrt und schlicht unwissenschaftlich ist." **

Zusammenfassen kann man sagen: sich auf die Genetik zu verlassen, um das eigene Risiko für Brustkrebs einzuschätzen, hat nicht nur ernste Konsequenzen, es ist auch wissenschaftlich nicht haltbar.

Wie unendlich besser ist es daher zu wissen, dass man die Umweltfaktoren, die das Risiko beeinflussen, an Brustkrebs (oder einem anderen Krebs) zu erkranken, selbst bestimmt. Im Gegensatz zu einem Leben voller Angst, dass man das nächste Opfer des genetischen Würfelspiels werden könnte.
 

Dr. Janey ist Krebs-Coach und Autorin. Auf ihrer Homepage Cancer Alive finden sich weitere spannende und informative Artikel, sowie eine Übersicht über das von ihr empfohlene 7-Punkte-Programm bei Krebs. Weiterhin findet sich dort ein Shop mit verschiedenen Produkten, wie z.B. ihrem Buch You Can Heal Yourself From Cancer Now! (auch als eBook erhältlich).

* Anm. d. Krebscafes: Das National Cancer Insitute (NCI) schreibt dazu auf seiner Website:
"Es ist wichtig zu bedenken, das die meiste Forschung bezüglich BRCA1 und BRCA2 an großen Familien mit vielen von Krebs betroffenen Individuen durchgeführt wurde. Schätzungen bzgl. mit BRCA1- und BRCA2-assoziertem Brust- und Eierstockkrebs wurden aus den Studien an eben diesen Familien erstellt. Da Familienmitglieder einen Teil ihrer Gene, und oft auch ihres Umfelds, weitergeben, ist es möglich, dass ein großer Teil der Krebsfälle in diesen Familien teilweise auf anderen genetischen oder umgebungsbedingten Faktoren beruht. Demzufolge könnten die Risikobewertungen, die auf diesen Familien mit vielen Betroffenen Mitgliedern beruhen, nicht das genaue Risiko für Träger von BRCA1- und BRCA2-Mutationen in der allgemeinen Bevölkerung widerspiegeln. Weiterhin sind keine Daten aus Langzeitstudien an der Allgemeinbevölkerung vorhanden, die das Krebsrisiko von Frauen, die eine schädliche BRCA1- oder BRCA2-Mutation besitzen, mit jenen vergleicht, die keine solche Mutation haben. Folglich sind die oben genannten Prozentwerte Schätzungen, die sich ändern können, sobald weitere Daten dazu erhältlich sind."

**Anm. d. Krebscafes: Wie Siddhartha Mukherjee in seinem Buch Der König aller Krankheiten: Krebs – eine Biografie überzeugend darlegt, ist ein Teil dieses häufigeren Auftretens von Krebs
zum einen auf die drastisch verlängerte Lebenserwartung des Menschen zurück zu führen (Zitat aus dem o.a. Buch: "Das Brustkrebsrisiko zum Beispiel beträgt bei einer dreißigjährigen Frau ungefähr 1 zu 400, bei einer siebzigjährigen bereits 1 zu 9. In den meisten antiken Gesellschaften lebten die Menschen einfach nicht lang genug, um an Krebs zu erkranken, sie wurden schon vorher von Schwindsucht, Ödemen, Cholera, Pocken, Lepra, Pest oder Lungenentzündung dahingerafft."). Zum anderen sind die Diagnosemethoden wesentlich genauer geworden. Während man früher vielleicht nur jene Krebsfälle diagnostizierte, die offensichtlich nach außen traten oder durch eine Obduktion festgestellt wurden, gibt es heute allerhand Früherkennungssysteme, durch die die Zahl der mit Krebs diagnostizierten Personen immens angestiegen ist.
Dennoch muss man Andreas Moritz teilweise recht geben, die steigenden Krebsfälle sind sicher nicht allein durch die oben genannten Umstände zu erklären. Und so gibt es noch einen weiteren Faktor, den auch Siddhartha Mukherjee nicht außer acht lässt: die "veränderten Strukturen des modernen Lebens [haben] das Spektrum der Krebsarten beträchtlich verschoben", so Mukherjee in seiner Biografie über den Krebs. Diese veränderten Strukturen, möchten wir hinzufügen, lassen Krebs mit allergrößter Wahrscheinlichkeit heutzutage häufiger auftreten.

Weiterführende Links

 

Vitamin D und die Überlebensrate bei Lymphomen

Vitamin und die Überlebensrate bei Lymphomen

Die guten Nachrichten über das Sonnenvitamin D reißen nicht ab. Wissenschaftler um Dr. Matthew Drake an der Mayo Clinic in Rochester (USA) haben nun einen Zusammenhang zwischen dem Vitamin D-Spiegel und der Überlebensrate bei Patienten mit einer bestimmten Form von Lymphomen entdeckt. Es handelt sich um eines der bisher überzeugendsten Ergebnisse bezüglich Vitamin D und seiner Wirkung auf Krebserkrankungen.

Die Wissenschaftler der kürzlich veröffentlichten Studie stellten bei etwa 50% der insgesamt 374 Studienteilnehmer mit diffus großzelligem B-Zell-Lymphom einen Vitamin D-Mangel fest. Verglichen mit Patienten, die einen optimalen Vitamin D-Spiegeln aufwiesen, ergab sich dadurch nicht nur ein erhöhtes Risiko für ein schnelleres Fortschreiten der Erkrankung, sondern auch ein doppelt so hohes Risiko daran zu sterben.

Diese Studienergebnisse unterstützen den immer deutlicher werdenden Zusammenhang zwischen Vitamin D, Krebsrisiko und Krankheitsverlauf. Und so könnten Vitamin D-Präparate sogar jenen Patienten helfen, die bereits eine bestimmte Krebsdiagnose erhalten haben, so der Studienleiter und Endokrinologe Dr. Drake. Er fügt hinzu, dass sich der Vitamin D-Spiegel bereits mit einfachen Mittel aufrecht erhalten lässt, so z.B. durch die Einnahme von Vitamin D-Präparaten oder tägliche Bewegung an der Sonne.

Krebsforscher hatten bereits in der Vergangenheit herausgefunden, dass Vitamin D wichtige Gene bei verschiedenen Krebsarten beeinflussen könnte, so z.B. bei Prostata-, Darm- oder Brustkrebs. Neuere Studien deuten außerdem auf eine Rolle bei der Entstehung mancher Krebsarten und den Einfluss auf den Krankheitsverlauf hin, so ein Bericht der Mayo Clinic.

Das folgende Video zeigt ein englischsprachiges Interview mit Dr. Matthew Drake und den Co-Autoren der Studie Dr. Witzig und Dr. Cehan. Interessant finde ich vor allem den Hinweis, dass B-Zell-Lymphome häufiger im Norden der USA vorkommen. Also dort, wo die Menschen allgemein weniger dem Sonnenlicht ausgesetzt sind.

Diskutieren Sie diesen Beitrag auch im Krebscafe-Forum.

Weiterführende Links und Quellen

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Links zum Wochenende (4.12.09)

Links zum Wochenende

Die Links zum Wochenende heute mal in einer etwas anderen Formatierung. Es würde mich sehr interessieren, wie Sie Ihnen im Sinne der Lesbarkeit gefällt. Schreiben Sie mir also gern einen Kommentar über den "Kommentar"-Link in der mittleren Spalte.

Wie immer entsprechen die hier verlinkten Beiträge und Zusammenfassungen nicht zwangsläufig der Meinung des Autors. Ich wünsche Ihnen ein wundervolles Wochenende!

Ich beschäftige mich nun seit einiger Zeit intensiv mit den möglichen negativen Auswirkungen einer kohlenhydratreichen Ernährung. Das Problem ist schon lange bekannt, gewinnt in den großen Medien aber erst jetzt so richtig an Fahrt. So auch in der Welt, die in dieser Woche mit folgendem Artikel aufwartet: Fettreiche Ernährung gegen Krebs wiederentdeckt.

Eine Frau aus den USA erhält eine Schadensersatzsumme über 6,3 Millionen Dollar. Die Frau hatte sich einer Hormonersatztherapie unterzogen und anschließend Brustkrebs bekommen. Eine hübsche Summe. Aber zu welchem Preis?

Offensichtlich besteht ein Zusammenhang zwischen Entzündungen der Bauchspeicheldrüse und Bauchspeicheldrüsenkrebs. Eine Studie bringt zutage, dass das Risiko daran zu erkranken besonders hoch bei Menschen ist, die in Ihrer Vorgeschichte eine Entzündung am Organ hatten.

Der Krebs ist weg, die Erektion auch: Im Stern berichtet ein 69-jähriger Betroffener von seinem Leben nach der Prostatakrebs-Therapie.

Obst und Gemüse hat auch bei Rauchern einen vor Lungenkrebs schützenden Effekt, das berichtet eine Studie mit über 500.000 Männer und Frauen. Eine weitere Studie bestätigt ein vermindertes Krebsrisiko bei einem häufigen Verzehr von Zitrusfrüchten.

Und auch Sport wirkt gegen Krebs. Das ist schon länger bekannt. Dass das Risiko an Krebs zu erkranken aber schon mit leichter sportlicher Betätigung um bis zu 50% verringert werden kann – selbst, wenn die Probanden Alkohol tranken und Zigaretten rauchten. Was jetzt bitte schön keiner als Ausrede gebrauchen sollte…

Es kommt einer kleinen Sensation gleich, dass die American Cancer Society ihre Mammografieempfehlungen für junge Frauen revidiert hat. Die drängende Kritik zu Vorsorgeuntersuchungen scheint Früchte zu tragen.

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Links zum Wochenende (20.11.09)

Links zum Wochenende

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Ernährung & Gesundheit

  • Kann Senf das Krebsrisiko verringern? – Diese Frage stellt die Bildzeitung und beruft sich auf eine Studie der Uni Freiburg, die eine präventive Wirkung des Senfs nahelgen.
  • Calcium verringert das Krebsrisiko – Eine groß angelegte Studie aus den USA hat die krebsschützende Wirkung von Calcium vor allem für Frauen herausgefunden.
  • Blasenkrebsrisiko durch Zigaretten ist gestiegen – Eine neue Studie lässt Forscher vermuten, dass krebserregende Inhaltsstoffe in Zigaretten angestiegen sind. Meiner Meinung nach könnte die Studie aber auch einfach wichtige andere Faktoren, wie z.B. die Ernährung außer acht gelassen haben.

Alternative Therapien

  • Hopfen gegen Krebs – Der sekundäre Pflanzenstoff  Xanthohumol, soll vor Krebs schützen und ihn sogar heilen können. Derzeit ist jedoch noch kein fertiges Medikament auf dem Markt.

Konventionelle Therapien

  • "Krebsheilung: Neue Behandlung in Sicht" – Die Überschrift des Artikels macht Hoffnung. Wissenschaftler haben herausgefunden, wie sie ein bestimmtes Protein unschädlich machen können, dass bei der Krebsentstehung eine Schlüsselrolle spielt. Da man hier immernoch davon ausgeht, dass Krebs genetisch bedingt ist, ist man vermutlich von der potentiellen Heilkraft überzeugt. Mich überzeugt es jedenfalls nicht.
  • Nach Brustkrebs-OP: Brustaufbau mit Schweinehautmaterial – Fast makaber klingt das: Münchener Forscher haben erstmals in Europa für den Brustaufbau kein körpereigenes Gewebe, sondern das von Schweinen verwendet.
  • Viele Medikamente sind völlig nutzlos – Der medizinische Fortschritt ist längst nicht so groß, wie man uns oft glauben machen will. Ein interessantes Interview mit dem deutschen Mediziner Prof. Peter Sawicki
  • Immunsystem und Tumor – Der Erfolg von einer Chemotherapie bei Brustkrebs hängt offensichtlich stark von dem Immunsystem der Patientinnen ab. Die Forscher erhoffen sich von den Erkenntnissen eine gezieltere Chemotherapie.

Forschung & Wissenschaft

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Links zum Wochenende (6.11.09)

Links zum Wochenende

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Ernährung & Gesundheit

Alternative Therapien

Konventionelle Therapien

Wissenschaft & Forschung

  • Autoimmunzellen bekämpfen Krebs – Th17-Zellen, die eigentlich für Entzündungen und Gewebszerstörungen im Körper mitverantwortlich sind, scheinen auch erfolgreich gegen Krebs zu sein.
  • Warburg effect revisited (englisch) – Wissenschaftler sind den Grundlagen des Warburg-Effekts etwas auf die Schliche gekommen. Warburg entdeckte bereits 1930, dass Krebszellen zum Überleben Glucose in Laktat umwandeln. Diese Erkenntnis bildet eine wichtige Grundlage vor allem für viele Ernährungstherapien.
  • Leberkrebs mit Viren bekämpfen – Eine Arbeitsgruppe der TU München plant eine klinische Studie mit einer bisher an Tieren gesteten Methode. Dabei werden die Krebszellen von Vesikulären Stomatitisviren (VSV) infiziert und somit zerstört.

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Krebsschutz durch Knoblauch & Grüntee

Krebsschutz durch Knoblauch & Grüntee

Gute Nachrichten für alle Knoblauchfans: Ein regelmäßiger Knoblauchkonsum reduziert laut etlicher Studien die Gefahr, an Krebs zu erkranken. Eine japanische Studie unterstreicht außerdem die positive, krebsschützende Wirkung von grünem Tee.

Wer viel Knoblauch, Ziebeln oder Schnittlauch isst, reduziert die Gefahr, an Speiseröhren- oder Magenkrebs zu erkranken. Das haben mehrere wissenschaftliche Studien bestätigt. Laut einer weiteren Studie wird auch das Prostatakrebsrisiko durch einen hohen Konsum an lauchähnlichem Gemüse (über 10g pro Tag) um schätzungsweise 50 Prozent reduziert. Weitere Krebsarten, bei denen das Erkrankungsrisiko dadurch offenbar sinkt, sind Brust- und Bauchspeicheldrüsenkrebs.
Die World Health Organization (WHO) empfiehlt aus diesem Grund eine Menge von etwa 2 bis 5g Knoblauch pro Tag (etwa eine Zehe).

Gute Nachrichten gibt es auch vom grünen Tee: Japanische Frauen, die täglich fünf oder mehr Tassen davon trinken, haben ein um 20% verringertes Risiko an Magenkrebs zu erkranken. Die positive Wirkung von grünem Tee bei vielen Erkrankungen ist bereits bekannt. So haben bestimmte Inhaltsstoffe eine HPV-hemmende Wirkung und könnten so von Bedeutung bei der Prävention von Gebärmutterhalskrebs sein.

Warum Knoblauch und grüner Tee diese krebsschützende Wirkung haben, ist noch nicht ganz klar. Scheinbar bekämpfen beide Bakterien, die für die Entstehung von Magenkrebs mitverantwortlich gemacht werden. Warum gerade Frauen davon profitieren, ist ebenfalls unklar. Außerdem scheinen nur bestimmte Tumorarten von der Wirkung betroffen zu sein.

Weiterführende Links

 

Quellen

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Links zum Wochenende (22.5.09)

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Forschung & Wissenschaft

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Links zum Wochenende (28.11.08)

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