Der GreenApo Adventskalender: 24 Tage, 24 auf 24 Artikel

 

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23. Dezember 2009

Schwitzen ist gesund

Niacin (auch bekannt als Vitamin B3 oder Nicotinsäure) ist ein wichtiger Baustein im menschlichen Körper. Wir benötigen Nicacin für grundlegende Stoffwechselprozesse. Zudem hat Niacin eine antioxidative Wirkung. Ein Überschuss an dem B-Vitamin könnte jedoch auch negative Folgen haben.

Denn laut einer aktuellen Studie könnte ein Überschuss an Nicotinamid, einem Derivat des Niacins, eine mögliche Ursache für Diabetes Typ 2 zu sein. Diesen  Überschuss entgiftet der Körper z.B. über die Leber, aber auch beim Schwitzen über die Haut, wie die Wissenschaftler feststellten. Diese Erkenntnis bestätigt erneut einen positiven Aspekt sportlicher Betätigung: Durch den Schweiß werden überschüssige Stoffe, Gifte und Abbauprodukte aus dem Körper gespült.

Möglichkeiten um den Körper richtig ins Schwitzen zu bringen sind Sport, Saunagänge und warme, ansteigende Sitzbäder. Hier ein Ausschnitt aus einer Beschreibung der Studie:

Facing the increasing prevalence of type 2 diabetes worldwide in the past few decades, one may ask what is wrong with humans. Geneticists tell us that the human genome has not changed markedly in such a short time. Therefore, something must be happening in our environment or diet.

The study revealed that diabetic patients have a slow nicotinamide metabolism and thus require a longer time to clear up excess nicotinamide metabolites within the body.

Most interestingly and importantly, this study demonstrates that sweating is an effective way for expelling excess nicotinamide from the body.

Quelle: news-medical.net

Folgende Lebensmittel enthalten das für uns wichtige Niacin: Geflügel, Wild, Fisch, Pilze, Milchprodukte, Eier, Leber, Kaffee, Vollkornprodukte, verschiedenes Obst und Gemüse, Erdnüsse, Weizenkleie, Datteln, Champignons, Bierhefe, getr. Aprikosen und Hülsenfrüchte. 

Das heißt nun natürlich nicht, dass man all diese Lebensmittel meiden sollte. Im Gegenteil: Niacin ist ein wichtiges Vitamin und scheint in gewissen Mengen sogar eine krebsschützende Wirkung zu haben Allerdings sollte man neben einer gesunden Ernährung auch dafür sorgen sollte, dass sich der Körper (z.B. über den Schweiß) entsprechend entgiftet.

Ich wünsche Ihnen ein frohes Weihnachtsfest und viel Gesundheit.
Andreas Thies

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22. Dezember 2009

Wie man dem Leben mehr Jahre hinzugefügt

Ein sehr interessantes (englisches) Interview mit zwei der angesehendsten Experten in der Anti-Aging-Forschung: Aubrey de Grey und Dan Buettner.

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4. Dezember 2009

Krankheit als Sprache der Seele

Dr. Rüdiger Dahlkes Buch Krankheit als Sprache der Seele gehört zu den Klassikern der komplementärmedizinischen Literatur. Ich stimme sicher nicht mit allem überein, was Herr Dahlke sagt, doch seine Sichtweise ist sehr interessant. Hier ein Vortrag von Herrn Dr. Dahlke, den ich im Inspirationen-Blog gefunden habe.

 

Die restlichen sieben Teile des Vortrags finden Sie hier:
Krankheit als Sprache der Seele 4
Krankheit als Sprache der Seele 5
Krankheit als Sprache der Seele 6
Krankheit als Sprache der Seele 7

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26. November 2009

Einmal ist keinmal – oder etwa doch?

Einmal ist keinmal - oder etwa doch?

Heute habe ich einen verständlich aufbereiteten Happen aus der Welt der Wissenschaft für Sie – gerade recht zur Vorweihnachtszeit und zur Zeit des Schlemmens und Genießens. Die Aussicht auf das Fest und seine Genüsse möchte ich Ihnen natürlich nicht madig machen. Doch zeigt die Studie, dass es sich trotz der vielleicht aufkommenden Einwände der Verwandtschaft lohnt, Maß zu halten…

Den Titel der Studie aus dem Jahr 2008 könnte man frei übersetzen mit "Ein vorübergehend hoher Blutzuckerspiegel bewirkt andauernde epigenetische Veränderungen und veränderte Genexpression während nachträglich normal hohem Blutzuckerspiegel". Hinter diesem langen Titel verbirgt sich die schlichte Erkenntnis, dass auch ein kurzzeitig erhöhter Blutzuckerspiegel epigenetische Veränderungen bewirkt, die wiederum recht dramatische Auswirkungen auf die Genexpression haben. Aber was bedeutet das nun wieder?

Ganz langsam und von vorn: Die Wissenschaftler der oben genannten Studie haben an Mäusen festgestellt, dass ein kurzzeitig erhöhter Blutzuckerspiegel, wie er z.B. besonders nach dem Verzehr einer stark kohlenhydrat- oder zuckerreichen Mahlzeit vorkommt, einen Bestandteil des Transkriptionsfaktors NF-kB beeinflusst. Auch Tage später noch ist dieser Effekt im Körper der Mäuse messbar, also über das Andauern des erhöhten Blutzuckerspiegels hinaus.
Der Transkriptionsfaktor NF-kB kommt in fast allen menschlichen Zellen vor und spielt – vereinfacht gesagt – eine Hauptrolle beim Ablesen und Kopieren unserer DNA. Außerdem ist er ein wichtiger Faktor für unsere Immunabwehr und scheint auch bei Entzündungsprozessen ein Wörtchen mitzureden.

Während die ungesunde Bedeutung eines zu hohen Blutzuckerspiegels jedem Diabetiker klar ist, so ist noch unklar, welcher Zusammenhang zwischen NF-kB und Krankheiten wie Krebs besteht. Forschungsergebnisse weisen jedoch darauf hin, dass dieser Zusammenhang wahrscheinlich ist. Wer will, kann diese Studie also als eine Mahnung ansehen, an den Feiertagen trotz all der herrlichen Genüsse das rechte Maß zu halten.

Und lassen Sie sich nicht einreden, ein Festtagsverderber zu sein oder nicht genießen zu können.  Die angebliche Genussfähigkeit, die manche Menschen demonstrieren, ist nämlich oft nur eine Rechtfertigung für ihren eigenen ungesunden Lebensstil. Wer wirklich genießen kann, muss seinen Genuss anderen nicht aufdrängen. Und außerdem: wer sagt denn, dass nicht auch das Maßhalten eine Form von Genuss und somit Liebe zum Leben ist?

Ich wünsche Ihnen eine schöne Adventszeit und viel Gesundheit
Andreas Thies
 

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21. November 2009

Vitamin D und die Vermeidung chronischer Krankheiten

Wieder einmal ein Video in englischer Sprache. Für meine nicht englischsprechenden Leser tut es mir natürlich leid, aber der hier zu sehende Vortrag ist einfach zu gut und informativ, als dass ich nicht posten sollte.

Der Redner in dem Video ist übrigens Dr. Michael Holick, einer der wohl angesehensten Vitamin D-Experten der Welt.

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19. November 2009

Die Heilkraft der Hände

Die Heilkraft der Hände

Es gibt Tage an denen merkt man, es tut sich was in der Krebsforschung. So überraschte mich heute eine Meldung, die man so vor wenigen Jahren wohl nocht nicht gelesen hätte: Fürsorgliche Berührungen durch Freunde und Verwandte, z.B. in Form von Massagen, haben einen erheblichen positiven Einfluss auf das Wohlergehen von Krebspatienten. Noch erstaunlicher ist, dass die Studie, die zu diesem Ergebnis kommt, vom US-amerikanischen National Cancer Insitute (NCI), von höchster Stelle also, gesponsort wurde.

Professionelle Massagen wurden bereits mit Erfolg in der begleitenden Krebstherapie angewandt – ihr positiver Effekt ist also bekannt. Das international Forscherteam um Dr. William Collinge wollte nun wissen, ob auch ungeübte Hände und einfache Berührungen diesen Effekt hervorrufen und das Wohlergehen der Patienten beeinflussen können. Die Antwort lautet ja. Die auf der internationalen Konferenz der Society for Integrative Oncology vorgestellten Studienergebnisse legen nahe, dass es weder einer professionellen Massageausbildung noch einer ausgereiften Massagetechnik bedarf; die schlichte körperliche Zuwendung und Nähe reicht bereits aus um den Effekt zu erzielen.

In der Studie teilten die Forscher 97 Krebspatienten und deren Verwandte und Freunde in zwei Gruppen ein. In einer Gruppe sollten die Angehörigen und Nahestehenden die Patienten mindestens dreimal wöchentlich für 20 Minuten oder länger mit einfachen Techniken massieren. Die andere Gruppe sollte den Patienten im gleichen Zeitraum etwas vorlesen. Die Wissenschaftler stellten anschließend bei beiden Patientengruppen eine positive Besserung des geistigen und körperlichen Wohlergehens fest. Bei der massierten Gruppe war der Effekt jedoch am stärksten: Stress und Angstzustände nahmen ab, Schmerzen wurden verringert und die Patientinnen und Patienten ware weniger müde und erschöpft.

Diese schöne Studie zeigt, wie wichtig die körperliche und auch geistige Fürsorge für einen an Krebs erkrankten Menschen ist. Sogar das Umfeld profitiert davon: Laut Dr. Collinge hilft die Zuwendung auch den Angehörigen und Freunden, von denen sie ausgeht: Sie haben das Gefühl, aktiv zur Gesundung des kranken Menschen beizutragen, und die eigene Zuwendung hilft ihnen, die oft leidvolle Situation besser zu verarbeiten.

Dr. Collinge und sein Team haben ein Buch sowie eine DVD über ihre Erkenntnisse und die praktische Umsetzung veröffentlicht. Unten sehen Sie den englischen Trailer für diese DVD. Bisher liegt leider noch keine deutsche Übersetzung vor. Die englische Buchversion können sie über den Link in der mittleren Spalte weiter oben bestellen.

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21. Oktober 2009

Krebsschutz durch Knoblauch & Grüntee

Krebsschutz durch Knoblauch & Grüntee

Gute Nachrichten für alle Knoblauchfans: Ein regelmäßiger Knoblauchkonsum reduziert laut etlicher Studien die Gefahr, an Krebs zu erkranken. Eine japanische Studie unterstreicht außerdem die positive, krebsschützende Wirkung von grünem Tee.

Wer viel Knoblauch, Ziebeln oder Schnittlauch isst, reduziert die Gefahr, an Speiseröhren- oder Magenkrebs zu erkranken. Das haben mehrere wissenschaftliche Studien bestätigt. Laut einer weiteren Studie wird auch das Prostatakrebsrisiko durch einen hohen Konsum an lauchähnlichem Gemüse (über 10g pro Tag) um schätzungsweise 50 Prozent reduziert. Weitere Krebsarten, bei denen das Erkrankungsrisiko dadurch offenbar sinkt, sind Brust- und Bauchspeicheldrüsenkrebs.
Die World Health Organization (WHO) empfiehlt aus diesem Grund eine Menge von etwa 2 bis 5g Knoblauch pro Tag (etwa eine Zehe).

Gute Nachrichten gibt es auch vom grünen Tee: Japanische Frauen, die täglich fünf oder mehr Tassen davon trinken, haben ein um 20% verringertes Risiko an Magenkrebs zu erkranken. Die positive Wirkung von grünem Tee bei vielen Erkrankungen ist bereits bekannt. So haben bestimmte Inhaltsstoffe eine HPV-hemmende Wirkung und könnten so von Bedeutung bei der Prävention von Gebärmutterhalskrebs sein.

Warum Knoblauch und grüner Tee diese krebsschützende Wirkung haben, ist noch nicht ganz klar. Scheinbar bekämpfen beide Bakterien, die für die Entstehung von Magenkrebs mitverantwortlich gemacht werden. Warum gerade Frauen davon profitieren, ist ebenfalls unklar. Außerdem scheinen nur bestimmte Tumorarten von der Wirkung betroffen zu sein.

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17. Oktober 2009

Anticancer: A New Way of Life

Der berühmte Mediziner, Psychologe und Autor David Servan-Schreiber spricht in diesem Video (auf Englisch) darüber, wie sich die Heilungschancen bei Krebs wesentlich verbessern lassen.

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31. Mai 2009

Fundstücke (31.5.09)

  • Daniel Goleman: Ecological Intelligence (Video) – Der Autor Daniel Goleman spricht in einer Talkshow über die ungeahnten Einflussmöglichkeiten der Konsumenten. Die von ihm empfohlenen Links GoodGuide und Skin Deep sind bisher leider eher auf den US-amerikanischen Markt ausgerichtet, enthalten aber auch wertvolle Informationen für den globalen Markt.
  • Volker Zotz: Über Buddha (Audio) – Das philosophische Radio (WDR5) im Gespräch mit dem Philosophen und Buchautor Volker Zotz. Er spricht sowohl über das Leben und die Erleuchtung des Siddharta Gautama, als auch über die buddhistische Philosophie.
  • Dambisa Moyo: Dead Aid (Video) – "We all know that giving money for nothing at anywhere, anytime and any place on this earth does not yield the right incentives." Die Ökonomin und Autorin stellt die unbequeme Frage: Hilft die Entwicklungshilfe in Form von Spenden wirklich oder vergrößert sie vielleicht sogar das Leid?
  • God Talk 1 & God Talk 2 – Der Autor und Professor Stanley Fish  über den Glauben und den Diskurs über Wissenschaft und Religion.
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19. Mai 2009

Jack LaLanne

Jack LaLanne ist in den USA eine Legende: 95 Jahre alt und immer noch fit wie ein Turnschuh!

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