Der GreenApo Adventskalender: 24 Tage, 24 auf 24 Artikel

 

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18. Januar 2010

Wege aus der Angst: Gelassenheit hilft!

Diesen Link zu einem hervorragenden Videovortrag von Prof. Dr. Gerald Hüther habe ich wieder einmal im MgK-Forum gefunden. Prof. Dr. Hüther erklärt u.a. warum Angst unser Gehirn blockiert und uns zu schlechten Entscheidungsträgern macht. Und er erklärt, was uns aus der Angst heraus hilft. Sehr sehenswert! Hier der Link:

Gelassenheit hilft: Anregungen für Gehirnbenutzer

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8. Dezember 2009

Einsamkeit ist ein Risikofaktor

Heute erschien eine interessante Meldung im Focus, die ich zitieren möchte.

Riskofaktor Einsamkeit

Einsamkeit und die damit verbundene seelische Belastung erhöhen das Risiko, an Krebs zu erkranken. Und: Tumorpatienten, die sich allein fühlen, überleben seltener.

Wie stark psychische Faktoren im Fall schwerer Krankheiten wirken, untersuchten bereits zahlreiche Studien. Welche Rolle Einsamkeit für eine Krebserkrankung spielt, haben amerikanische Wissenschaftler unter die Lupe genommen und herausgefunden: Einsamkeit verschärft das tödliche Potenzial von Krebs.

Lesen Sie hier weiter…

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4. Dezember 2009

Krankheit als Sprache der Seele

Dr. Rüdiger Dahlkes Buch Krankheit als Sprache der Seele gehört zu den Klassikern der komplementärmedizinischen Literatur. Ich stimme sicher nicht mit allem überein, was Herr Dahlke sagt, doch seine Sichtweise ist sehr interessant. Hier ein Vortrag von Herrn Dr. Dahlke, den ich im Inspirationen-Blog gefunden habe.

 

Die restlichen sieben Teile des Vortrags finden Sie hier:
Krankheit als Sprache der Seele 4
Krankheit als Sprache der Seele 5
Krankheit als Sprache der Seele 6
Krankheit als Sprache der Seele 7

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19. November 2009

Die Heilkraft der Hände

Die Heilkraft der Hände

Es gibt Tage an denen merkt man, es tut sich was in der Krebsforschung. So überraschte mich heute eine Meldung, die man so vor wenigen Jahren wohl nocht nicht gelesen hätte: Fürsorgliche Berührungen durch Freunde und Verwandte, z.B. in Form von Massagen, haben einen erheblichen positiven Einfluss auf das Wohlergehen von Krebspatienten. Noch erstaunlicher ist, dass die Studie, die zu diesem Ergebnis kommt, vom US-amerikanischen National Cancer Insitute (NCI), von höchster Stelle also, gesponsort wurde.

Professionelle Massagen wurden bereits mit Erfolg in der begleitenden Krebstherapie angewandt – ihr positiver Effekt ist also bekannt. Das international Forscherteam um Dr. William Collinge wollte nun wissen, ob auch ungeübte Hände und einfache Berührungen diesen Effekt hervorrufen und das Wohlergehen der Patienten beeinflussen können. Die Antwort lautet ja. Die auf der internationalen Konferenz der Society for Integrative Oncology vorgestellten Studienergebnisse legen nahe, dass es weder einer professionellen Massageausbildung noch einer ausgereiften Massagetechnik bedarf; die schlichte körperliche Zuwendung und Nähe reicht bereits aus um den Effekt zu erzielen.

In der Studie teilten die Forscher 97 Krebspatienten und deren Verwandte und Freunde in zwei Gruppen ein. In einer Gruppe sollten die Angehörigen und Nahestehenden die Patienten mindestens dreimal wöchentlich für 20 Minuten oder länger mit einfachen Techniken massieren. Die andere Gruppe sollte den Patienten im gleichen Zeitraum etwas vorlesen. Die Wissenschaftler stellten anschließend bei beiden Patientengruppen eine positive Besserung des geistigen und körperlichen Wohlergehens fest. Bei der massierten Gruppe war der Effekt jedoch am stärksten: Stress und Angstzustände nahmen ab, Schmerzen wurden verringert und die Patientinnen und Patienten ware weniger müde und erschöpft.

Diese schöne Studie zeigt, wie wichtig die körperliche und auch geistige Fürsorge für einen an Krebs erkrankten Menschen ist. Sogar das Umfeld profitiert davon: Laut Dr. Collinge hilft die Zuwendung auch den Angehörigen und Freunden, von denen sie ausgeht: Sie haben das Gefühl, aktiv zur Gesundung des kranken Menschen beizutragen, und die eigene Zuwendung hilft ihnen, die oft leidvolle Situation besser zu verarbeiten.

Dr. Collinge und sein Team haben ein Buch sowie eine DVD über ihre Erkenntnisse und die praktische Umsetzung veröffentlicht. Unten sehen Sie den englischen Trailer für diese DVD. Bisher liegt leider noch keine deutsche Übersetzung vor. Die englische Buchversion können sie über den Link in der mittleren Spalte weiter oben bestellen.

Diskutieren Sie diesen Beitrag auch im Krebscafe-Forum.

Weiterführende Links und Quellen

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23. Oktober 2009

Achtsamkeistraining

Achtsamkeitstraining und Meditation beruhigen nicht nur den Geist, sie haben auch eine nachgewiesen positive Wirkung auf das Immunsystem und unsere Gesundheit. Und sogar mit kleinen Kindern kann man schon Achtsamkeitsübungen machen, wie das folgende Video mit Dr. Susan Kaiser Greenland, der Gründerin der Inner Kids Foundation, beweist.

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17. Oktober 2009

Anticancer: A New Way of Life

Der berühmte Mediziner, Psychologe und Autor David Servan-Schreiber spricht in diesem Video (auf Englisch) darüber, wie sich die Heilungschancen bei Krebs wesentlich verbessern lassen.

Weiterführende Links

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12. Oktober 2009

Warum Positives Denken nicht immer gut ist

Warum positiv Denken nicht immer gut ist

Als Barbara Ehrenreich Ihren Brustkrebs behandeln ließ, wurde sie dazu angemahnt "positiv" zu denken; und als sie Gefühle wie Angst und Wut äußerte, wurde sie als "negativ" abgestempelt.

Ehrenreich, Autorin von 16 Büchern, nimmt sich in ihrem neuen Buch Bright-Sided: How the Relentless Promotion of Positive Thinking Has Undermined America einer Sache an, die sie die Epidemie des Positiven Denkens nennt.

Positives Denken, so sagt sie, ist etwas anderes als freundlich oder fröhlich zu sein – es ist der Glaube, dass die Welt von unseren Bedürfnissen und Wünschen geformt wird und dass das Schlechte durch die Konzentration auf das Gute aufhört zu existieren.

Ehrenreich glaubt, dass dieses Denken unsere Kultur durchdrungen hat und dass die Weigerung anzuerkennen, dass schlechte Dinge passieren können, in gewisser Weise für die derzeitige Finanzkrise verantwortlich sind.

Die Internetseite AlterNet hat mit der Autorin ein interessantes Interview (auf Englisch) geführt.

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12. Juni 2009

Links zum Wochenende (12.6.09)

Krebs & Gesellschaft

Krebs & Psyche

  • Cancer Is Depressing – "A relationship exists between health and mood.". Es existiert eine Beziehung zwischen Gesundheit und Gemütszustand – Wer hätte vor ein paar Jahren geglaubt, dass wissenschaftliche Studien-Abstracts einmal mit diesen Worten beginnen würden?

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22. Mai 2009

Links zum Wochenende (22.5.09)

Links zum Wochenende

Wie immer entsprechen die hier verlinkten Beiträge nicht zwangsläufig der Meinung des Autors. Ich wünsche Ihnen ein wundervolles Wochenende!

Forschung & Wissenschaft

Alternative Therapie

Psyche & Krebs

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17. Mai 2009

Fundstücke (17.05.09)

  • Universum ohne Anfang – Onlinemitschnitt der 3sat-Sendung Scobel. Das Thema: Was war vor dem Urknall? Reicht unser Vorstellungsvermögen um uns einen Anfang vor dem Anfang vorzustellen? Vor allem die Theorie des Physiker Martin Bojowald ist sehr interessant. In einer Amazon-Rezension seines Buches heißt es:

"Aus der Quantenphysik wissen wir, dass Materie aus Atomen besteht. Die Schleifenquantengravitation, kurz Loop-Theorie, teilt auch den Raum und die Zeit in kleinste Einheiten auf, quasi in Raumzeit-Atome. Die sind so klein, dass man sie wohl niemals direkt beobachten kann. Wir reden von Schleifen, aber der Name ist nicht so wichtig. Wichtig ist, dass diese kleinsten Einheiten verhindern, dass das Universum im Urknall auf die Größe Null schrumpft." In diesem Augenblick des Urknalls wechselt das Volumen des Universums von minus auf plus. Man kann es als eine Art Umstülpen betrachten."

"Das heißt, lange vor dem Urknall existierte vielleicht ein Universum wie unseres, allerdings nicht expandierend, sondern kollabierend. Es könne also sein, sagt Bojowald, dass das Universum vor dem Urknall ewig existierte. "Unsere Theorie erlaubt aber noch eine andere Möglichkeit: das das Universum sich periodisch ausdehnt und wieder in sich zusammenfällt. Das ist dann die Vorstellung von einem zyklischen Universum."

Das erinnert an jahrtausende alte indische Schriften und die vedische Beschreibung des Universum, auf die auch der Theologe und Zen-Lehrer Michael von Brück in der Sendung eingeht. Sehr interessant.

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