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26. März 2010

Buchrezension: Geheilt! Wie Menschen den Krebs besiegten

Schwester Huberta führt ein glückliches Leben: Mit 20 Jahren tritt die Ordensfrau den Marienschwestern vom Karmel bei. Ein "tätiger Orden", wie sie selbst sagt. Er betreibt Kneippkurhäuser, Kindergärten, Altenheime und eine Schule. Die damals 40-jährige hält hier Seminare und ist sehr beliebt und aktiv. Plötzlich die erschütternde Diagnose: Brustkrebs. Ein großer Schock für die gläubige Frau. Kurz darauf folgen Operation, Lymphknotenentfernung und Chemotherapie.

Zunächst scheint alles gut: Zwölf Jahre lang. Doch dann wird Schwester Huberta wieder krank. Eine Erkältung, wie sie zunächst glaubt. Bei einer anschließenden Untersuchung stellen die Ärzte jedoch Metastasen in ihrer Lunge fest. Erneut muss die lebensfrohe Frau eine Chemotherapie über sich ergehen lassen. Leider ohne Erfolg und mit schweren Nebenwirkungen. Schließlich lehnt die Ordensfrau eine weitere chemotherapeutische Behandlung ab. Stattdessen begibt sie sich in eine homöopathische Klinik in die Schweiz und beginnt eine Vitaminkur.

Das Unglaubliche passiert

Nach drei Monaten lässt Schwester Huberta eine Nachkontrolle im Krankenhaus machen. Die Ärzte können es nicht glauben: Sämtliche Metastasen in der Lunge sind zurückgegangen. Eine große Überraschung und Freude für alle. Auch Jahre später noch, mit über 60 Jahren, ist Schwester Huberta weiterhin krebsfrei. Heute hält sie wieder Seminare, macht Körperübungen und meditiert täglich. Sie achtet auf Ihre Ernährung und hat zu einer ganz eigenen Gelassenheit gefunden: "Nicht die Frage ‘Warum?’, sondern ‘Wozu?’" liege ihr am Herzen. Ganz bewusst habe sie sich für das Vertrauen entschieden. Und man glaubt ihr jedes Wort.

Diese bewundernswerte Kraft, die von Menschen wie Schwester Huberta ausgeht, überträgt sich beim Lesen. Sie wirkt wie ein Elixir. Immer wieder bekomme ich eine Gänsehaut und das Gefühl: Heilung? Ja, die gibt es!

Verschiedene Wege, den Krebs zu überleben

Die Geschichte von Schwester Huberta ist nur eine von 20 in diesem Buch. "Weder wollen noch können wir beurteilen, welche Wege die Besten sind, was erfolgsversprechend ist und was weniger. Wir möchten jedoch aufzeigen, dass es nicht nur einen einzigen Weg gibt, den man gehen kann.", so die beiden Autoren. Und diesem Ziel werden sie durchaus gerecht. Denn das Buch zeigt, dass das Überleben bei Krebs unterschiedlicher nicht sein könnte. Menschen aller Altergruppen und Geschlechter, Krebserkrankungen unterschiedlichster Art und Schweregrade, nach Jahren zurückgeworfene oder "nur" einmal betroffene Menschen sind hier vertreten.

Und auch bei den Therapieformen ergibt sich eine facettenreiche Mischung: Von Chemotherapie und Bestrahlungen über Homöopathie, Vitaminkuren und spirituellen Therapien ist alles dabei. Oft ist es die Kombination aus konventionellen und alternativen Wegen, die die Betroffenen zum Ziel führt. Doch was auch immer den Krebs letztendlich bei ihnen geheilt hat, eines ist allen Helden aus Geheilt! gemeinsam…

Vom rechten Glauben

Alle Betroffenen entpuppen sich im Verlauf Ihrer Geschichten als Kämpfende. Dabei scheinen sie oft erst im Angesicht der Erkrankung ihre innere Stärke zu entdecken und sich der Verantwortung bewusst zu werden, dass Heilung auch im Kopf passiert. Mal nennen sie es Gottvertrauen, mal den Glauben in die Fähigkeit, sich selbst zu heilen. Mal klingt es trotzig, fast ein wenig ängstlich, dann wieder voller Überzeugung und Inbrunst. Stets aber ist dieser Optimismus mit an Bord.

Als Leser kann man sich des Eindrucks nicht erwehren, dass diese innere Einstellung in jedem Fall zur Heilung beiträgt. Denn aus ihr entsteht offensichtlich nicht nur ein intuitives Gefühl für das, was richtig ist und einem gut tut, sondern oft auch eine neue Liebe zum Leben und eine Wertschätzung für die Dinge, die man bereits hat. Das wiederum stärkt den Wunsch, sich der Herausforderung zu stellen, an ihr zu wachsen und die Zeit auf Erden zu genießen.

So paradox das für Außenstehenden manchmal erscheint: Krebs ruft bei Betroffenen nicht nur Trauer, Leid und Gedanken an den Tod hervor. Die Krise ist für viele Menschen gleichzeitig auch eine Chance, um zu einem neuen Bewusstsein über sich und das Leben zu gelangen.

Heilung, wie geht das?

Geheilt! Wie Menschen den Krebs besiegten ist nicht nur eine schöne Sammlung an teils dramatischen, jedoch stets aufbauenden Geschichten, sondern indirekt auch ein Ratgeber. Das Buch ist ein eindrucksvoller Beweis dafür, dass die Faktoren, die zur Heilung führen, vielfältig sind und auch das soziale Umfeld der Betroffenen einschließen. Und so ist es nicht nur eine empfehlenswerte Lektüre für Betroffene, sondern auch für deren Freunde und Angehörige. Letztere können hier viel über das Innenleben eines Krebspatienten erfahren: Seine Ängste, Hoffnungen und seine Gründe für Therapieentscheidungen.

Betroffene wiederum finden in diesem Buch nicht nur Kraft und Inspiration, sondern auch konkrete Therapiemöglichkeiten, Buchtipps, Kontakte und Adressen. In einem abschließenden Nachwort fassen die beiden Autoren und Journalisten Dr. Thomas Hartl und Reinhard Hofer (der selbst mit seiner eindrucksvollen Genesungsgeschichte vertreten ist) ihre Erfahrungen zusammen und berichten von den Erfolgsrezepten der Geheilten.

Mein Fazit

Die Autoren haben nicht nur bei der Recherche, sondern auch bei ihrer Umsetzung ganze Arbeit geleistet. Das Buch ist eine wundervolle Mischung aus spannend erzählten Geschichten und bewegenden Interviews. Es hebt sich auf schöne Weise von der nüchternen Distanz vieler Krebs-Ratgeber ab und verzichtet gleichzeitig auf übermäßige Sentimentalität oder Panikmache. Auch den Autoren scheint die Frage nach dem "Wozu?" wichtiger, als die Frage nach dem "Warum?".

Geheilt! Wie Menschen den Krebs besiegten macht Betroffenen und Angehörigen gleichermaßen Mut. Es informiert und erlaubt einen Blick hinter die Kulissen oft unglaublicher Heilungsgeschichten. Mein Fazit: Wenn positive Gedanken zur Gesundung eines Menschen beitragen können, dann ist dieses Buch die beste Medizin.

Alles Gute und viel Gesundheit
Andreas Thies

 

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3. März 2010

Geheilt! Wie Menschen den Krebs besiegten

Im Krebscafe ist es etwas ruhig geworden: Anderer berufliche Herausforderungen nehmen sehr viel Zeit in Anspruch, so dass ich aktuell nur selten dazu komme, hier zu schreiben. Das soll sich demnächst wieder ändern. Bis dahin möchte ich noch eine kurze Buchempfehlung bekannt geben.

Das Buch Geheilt! Wie Menschen den Krebs besiegten hatte ich bereits vor einiger Zeit kurz hier vorgestellt. Im Krebscafe wird bald eine Rezension dazu erscheinen. Ich möchte Ihnen das Buch dennoch schon einmal ans Herz legen, weil ich glaube, dass es vielen Menschen helfen und Kraft spenden kann. Darin enthalten sind schöne, motivierende und teils unglaubliche Geschichten von Menschen, die medizinisch oft aufgegeben waren und dennoch den Weg zurück ins Leben fanden. Das Buch eignet sich somit auch sehr gut als Geschenk für Menschen, die an Krebs erkrankt sind, und für deren Freunde und Familien.

Sie können das Buch direkt auf der Internetseite der Autoren bestellen: www.heilungen.at

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22. Januar 2010

Wissenschaftler: Stress kann Krebs auslösen

Ein sehr interessanter Artikel ist vor wenigen Tagen in der größten englischen Tageszeitung The Daily Telegraph erschienen. Hier eine freie Übersetzung des ersten Abschnitts:

Wissenschaftler behaupten: Stress kann Krebs auslösen

Neue Forschungen deuten darauf hin, dass Stress ein Auslöser für einige Krebsarten sein könnte

Wissenschaftler haben herausgefunden, dass alltäglicher emotionaler Stress ein Auslöser für das Wachstum von Tumoren sein könnte.

Sie fanden heraus, dass jegliche Art von Trauma, emotionaler oder physischer Art, einen Verbindungsweg zwischen kanzerösen Veränderungen darstellen kann.

Die im Magazin Nature veröffentlichten Erkenntnisse zeigen zum ersten Mal, dass die Bedingungen für die Entstehung der Krankheit von unserem emotionalen Umfeld, inkl. täglicher Arbeit und Familienstress, beeinflusst werden können.

Hier auf Englisch weiterlesen…

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BodyTalk

Ein interessanter Aritikel im Telegraph hat mich auf das BodyTalk-System aufmerksam gemacht. Der Begründer des Systems, Dr. John Veltheim, demonstriert in diesem Video eine einfache Übung, die man auch zu Hause machen kann. Laut Dr. Veltheim hat sie, regelmäßig angewendet, einen durchschlagenden Effekt. Ich bin etwas kritisch, aber warum nicht mal probieren.

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18. Januar 2010

Wege aus der Angst: Gelassenheit hilft!

Diesen Link zu einem hervorragenden Videovortrag von Prof. Dr. Gerald Hüther habe ich wieder einmal im MgK-Forum gefunden. Prof. Dr. Hüther erklärt u.a. warum Angst unser Gehirn blockiert und uns zu schlechten Entscheidungsträgern macht. Und er erklärt, was uns aus der Angst heraus hilft. Sehr sehenswert! Hier der Link:

Gelassenheit hilft: Anregungen für Gehirnbenutzer

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8. Dezember 2009

Einsamkeit ist ein Risikofaktor

Heute erschien eine interessante Meldung im Focus, die ich zitieren möchte.

Riskofaktor Einsamkeit

Einsamkeit und die damit verbundene seelische Belastung erhöhen das Risiko, an Krebs zu erkranken. Und: Tumorpatienten, die sich allein fühlen, überleben seltener.

Wie stark psychische Faktoren im Fall schwerer Krankheiten wirken, untersuchten bereits zahlreiche Studien. Welche Rolle Einsamkeit für eine Krebserkrankung spielt, haben amerikanische Wissenschaftler unter die Lupe genommen und herausgefunden: Einsamkeit verschärft das tödliche Potenzial von Krebs.

Lesen Sie hier weiter…

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4. Dezember 2009

Krankheit als Sprache der Seele

Dr. Rüdiger Dahlkes Buch Krankheit als Sprache der Seele gehört zu den Klassikern der komplementärmedizinischen Literatur. Ich stimme sicher nicht mit allem überein, was Herr Dahlke sagt, doch seine Sichtweise ist sehr interessant. Hier ein Vortrag von Herrn Dr. Dahlke, den ich im Inspirationen-Blog gefunden habe.

 

Die restlichen sieben Teile des Vortrags finden Sie hier:
Krankheit als Sprache der Seele 4
Krankheit als Sprache der Seele 5
Krankheit als Sprache der Seele 6
Krankheit als Sprache der Seele 7

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19. November 2009

Die Heilkraft der Hände

Die Heilkraft der Hände

Es gibt Tage an denen merkt man, es tut sich was in der Krebsforschung. So überraschte mich heute eine Meldung, die man so vor wenigen Jahren wohl nocht nicht gelesen hätte: Fürsorgliche Berührungen durch Freunde und Verwandte, z.B. in Form von Massagen, haben einen erheblichen positiven Einfluss auf das Wohlergehen von Krebspatienten. Noch erstaunlicher ist, dass die Studie, die zu diesem Ergebnis kommt, vom US-amerikanischen National Cancer Insitute (NCI), von höchster Stelle also, gesponsort wurde.

Professionelle Massagen wurden bereits mit Erfolg in der begleitenden Krebstherapie angewandt – ihr positiver Effekt ist also bekannt. Das international Forscherteam um Dr. William Collinge wollte nun wissen, ob auch ungeübte Hände und einfache Berührungen diesen Effekt hervorrufen und das Wohlergehen der Patienten beeinflussen können. Die Antwort lautet ja. Die auf der internationalen Konferenz der Society for Integrative Oncology vorgestellten Studienergebnisse legen nahe, dass es weder einer professionellen Massageausbildung noch einer ausgereiften Massagetechnik bedarf; die schlichte körperliche Zuwendung und Nähe reicht bereits aus um den Effekt zu erzielen.

In der Studie teilten die Forscher 97 Krebspatienten und deren Verwandte und Freunde in zwei Gruppen ein. In einer Gruppe sollten die Angehörigen und Nahestehenden die Patienten mindestens dreimal wöchentlich für 20 Minuten oder länger mit einfachen Techniken massieren. Die andere Gruppe sollte den Patienten im gleichen Zeitraum etwas vorlesen. Die Wissenschaftler stellten anschließend bei beiden Patientengruppen eine positive Besserung des geistigen und körperlichen Wohlergehens fest. Bei der massierten Gruppe war der Effekt jedoch am stärksten: Stress und Angstzustände nahmen ab, Schmerzen wurden verringert und die Patientinnen und Patienten ware weniger müde und erschöpft.

Diese schöne Studie zeigt, wie wichtig die körperliche und auch geistige Fürsorge für einen an Krebs erkrankten Menschen ist. Sogar das Umfeld profitiert davon: Laut Dr. Collinge hilft die Zuwendung auch den Angehörigen und Freunden, von denen sie ausgeht: Sie haben das Gefühl, aktiv zur Gesundung des kranken Menschen beizutragen, und die eigene Zuwendung hilft ihnen, die oft leidvolle Situation besser zu verarbeiten.

Dr. Collinge und sein Team haben ein Buch sowie eine DVD über ihre Erkenntnisse und die praktische Umsetzung veröffentlicht. Unten sehen Sie den englischen Trailer für diese DVD. Bisher liegt leider noch keine deutsche Übersetzung vor. Die englische Buchversion können sie über den Link in der mittleren Spalte weiter oben bestellen.

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23. Oktober 2009

Achtsamkeistraining

Achtsamkeitstraining und Meditation beruhigen nicht nur den Geist, sie haben auch eine nachgewiesen positive Wirkung auf das Immunsystem und unsere Gesundheit. Und sogar mit kleinen Kindern kann man schon Achtsamkeitsübungen machen, wie das folgende Video mit Dr. Susan Kaiser Greenland, der Gründerin der Inner Kids Foundation, beweist.

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17. Oktober 2009

Anticancer: A New Way of Life

Der berühmte Mediziner, Psychologe und Autor David Servan-Schreiber spricht in diesem Video (auf Englisch) darüber, wie sich die Heilungschancen bei Krebs wesentlich verbessern lassen.

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