Der GreenApo Adventskalender: 24 Tage, 24 auf 24 Artikel

 

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15. Januar 2010

Links zum Wochenende (15.1.2010)

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Wie immer entsprechen die hier verlinkten Beiträge und Zusammenfassungen nicht zwangsläufig der Meinung des Autors. Ich wünsche Ihnen ein wundervolles Wochenende!

Die Zukunft der modernen Krebsmedizin könnte im Einsatz bestimmter Bakterien liegen. Die ZEIT berichtet in einem vierseitigen Artikel über aktuelle Erkenntnisse und Ansätze in der Therapie

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25. Dezember 2009

Links zum Wochenen (25.12.2009)

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Als ich vor einigen Jahren im Krankenhaus lag, da glaubte ich noch an das Ammenmärchen, dass Blumen am Krankenbett schädlich für den Patienten sein könnten. Falsch gedacht!

In den meisten Fällen bleiben Nachwirkungen bei Patienten, die eine Chemotherapie gemacht haben, nicht aus. Wissenschaftler haben nun eine Möglichkeit entdeckt, wie man das so genannte "Chemo-Brain" vermindern könnte.

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4. Dezember 2009

Links zum Wochenende (4.12.09)

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Die Links zum Wochenende heute mal in einer etwas anderen Formatierung. Es würde mich sehr interessieren, wie Sie Ihnen im Sinne der Lesbarkeit gefällt. Schreiben Sie mir also gern einen Kommentar über den "Kommentar"-Link in der mittleren Spalte.

Wie immer entsprechen die hier verlinkten Beiträge und Zusammenfassungen nicht zwangsläufig der Meinung des Autors. Ich wünsche Ihnen ein wundervolles Wochenende!

Ich beschäftige mich nun seit einiger Zeit intensiv mit den möglichen negativen Auswirkungen einer kohlenhydratreichen Ernährung. Das Problem ist schon lange bekannt, gewinnt in den großen Medien aber erst jetzt so richtig an Fahrt. So auch in der Welt, die in dieser Woche mit folgendem Artikel aufwartet: Fettreiche Ernährung gegen Krebs wiederentdeckt.

Eine Frau aus den USA erhält eine Schadensersatzsumme über 6,3 Millionen Dollar. Die Frau hatte sich einer Hormonersatztherapie unterzogen und anschließend Brustkrebs bekommen. Eine hübsche Summe. Aber zu welchem Preis?

Offensichtlich besteht ein Zusammenhang zwischen Entzündungen der Bauchspeicheldrüse und Bauchspeicheldrüsenkrebs. Eine Studie bringt zutage, dass das Risiko daran zu erkranken besonders hoch bei Menschen ist, die in Ihrer Vorgeschichte eine Entzündung am Organ hatten.

Der Krebs ist weg, die Erektion auch: Im Stern berichtet ein 69-jähriger Betroffener von seinem Leben nach der Prostatakrebs-Therapie.

Obst und Gemüse hat auch bei Rauchern einen vor Lungenkrebs schützenden Effekt, das berichtet eine Studie mit über 500.000 Männer und Frauen. Eine weitere Studie bestätigt ein vermindertes Krebsrisiko bei einem häufigen Verzehr von Zitrusfrüchten.

Und auch Sport wirkt gegen Krebs. Das ist schon länger bekannt. Dass das Risiko an Krebs zu erkranken aber schon mit leichter sportlicher Betätigung um bis zu 50% verringert werden kann – selbst, wenn die Probanden Alkohol tranken und Zigaretten rauchten. Was jetzt bitte schön keiner als Ausrede gebrauchen sollte…

Es kommt einer kleinen Sensation gleich, dass die American Cancer Society ihre Mammografieempfehlungen für junge Frauen revidiert hat. Die drängende Kritik zu Vorsorgeuntersuchungen scheint Früchte zu tragen.

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20. November 2009

Links zum Wochenende (20.11.09)

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Ernährung & Gesundheit

  • Kann Senf das Krebsrisiko verringern? – Diese Frage stellt die Bildzeitung und beruft sich auf eine Studie der Uni Freiburg, die eine präventive Wirkung des Senfs nahelgen.
  • Calcium verringert das Krebsrisiko – Eine groß angelegte Studie aus den USA hat die krebsschützende Wirkung von Calcium vor allem für Frauen herausgefunden.
  • Blasenkrebsrisiko durch Zigaretten ist gestiegen – Eine neue Studie lässt Forscher vermuten, dass krebserregende Inhaltsstoffe in Zigaretten angestiegen sind. Meiner Meinung nach könnte die Studie aber auch einfach wichtige andere Faktoren, wie z.B. die Ernährung außer acht gelassen haben.

Alternative Therapien

  • Hopfen gegen Krebs – Der sekundäre Pflanzenstoff  Xanthohumol, soll vor Krebs schützen und ihn sogar heilen können. Derzeit ist jedoch noch kein fertiges Medikament auf dem Markt.

Konventionelle Therapien

  • "Krebsheilung: Neue Behandlung in Sicht" – Die Überschrift des Artikels macht Hoffnung. Wissenschaftler haben herausgefunden, wie sie ein bestimmtes Protein unschädlich machen können, dass bei der Krebsentstehung eine Schlüsselrolle spielt. Da man hier immernoch davon ausgeht, dass Krebs genetisch bedingt ist, ist man vermutlich von der potentiellen Heilkraft überzeugt. Mich überzeugt es jedenfalls nicht.
  • Nach Brustkrebs-OP: Brustaufbau mit Schweinehautmaterial – Fast makaber klingt das: Münchener Forscher haben erstmals in Europa für den Brustaufbau kein körpereigenes Gewebe, sondern das von Schweinen verwendet.
  • Viele Medikamente sind völlig nutzlos – Der medizinische Fortschritt ist längst nicht so groß, wie man uns oft glauben machen will. Ein interessantes Interview mit dem deutschen Mediziner Prof. Peter Sawicki
  • Immunsystem und Tumor – Der Erfolg von einer Chemotherapie bei Brustkrebs hängt offensichtlich stark von dem Immunsystem der Patientinnen ab. Die Forscher erhoffen sich von den Erkenntnissen eine gezieltere Chemotherapie.

Forschung & Wissenschaft

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19. November 2009

Die Heilkraft der Hände

Die Heilkraft der Hände

Es gibt Tage an denen merkt man, es tut sich was in der Krebsforschung. So überraschte mich heute eine Meldung, die man so vor wenigen Jahren wohl nocht nicht gelesen hätte: Fürsorgliche Berührungen durch Freunde und Verwandte, z.B. in Form von Massagen, haben einen erheblichen positiven Einfluss auf das Wohlergehen von Krebspatienten. Noch erstaunlicher ist, dass die Studie, die zu diesem Ergebnis kommt, vom US-amerikanischen National Cancer Insitute (NCI), von höchster Stelle also, gesponsort wurde.

Professionelle Massagen wurden bereits mit Erfolg in der begleitenden Krebstherapie angewandt – ihr positiver Effekt ist also bekannt. Das international Forscherteam um Dr. William Collinge wollte nun wissen, ob auch ungeübte Hände und einfache Berührungen diesen Effekt hervorrufen und das Wohlergehen der Patienten beeinflussen können. Die Antwort lautet ja. Die auf der internationalen Konferenz der Society for Integrative Oncology vorgestellten Studienergebnisse legen nahe, dass es weder einer professionellen Massageausbildung noch einer ausgereiften Massagetechnik bedarf; die schlichte körperliche Zuwendung und Nähe reicht bereits aus um den Effekt zu erzielen.

In der Studie teilten die Forscher 97 Krebspatienten und deren Verwandte und Freunde in zwei Gruppen ein. In einer Gruppe sollten die Angehörigen und Nahestehenden die Patienten mindestens dreimal wöchentlich für 20 Minuten oder länger mit einfachen Techniken massieren. Die andere Gruppe sollte den Patienten im gleichen Zeitraum etwas vorlesen. Die Wissenschaftler stellten anschließend bei beiden Patientengruppen eine positive Besserung des geistigen und körperlichen Wohlergehens fest. Bei der massierten Gruppe war der Effekt jedoch am stärksten: Stress und Angstzustände nahmen ab, Schmerzen wurden verringert und die Patientinnen und Patienten ware weniger müde und erschöpft.

Diese schöne Studie zeigt, wie wichtig die körperliche und auch geistige Fürsorge für einen an Krebs erkrankten Menschen ist. Sogar das Umfeld profitiert davon: Laut Dr. Collinge hilft die Zuwendung auch den Angehörigen und Freunden, von denen sie ausgeht: Sie haben das Gefühl, aktiv zur Gesundung des kranken Menschen beizutragen, und die eigene Zuwendung hilft ihnen, die oft leidvolle Situation besser zu verarbeiten.

Dr. Collinge und sein Team haben ein Buch sowie eine DVD über ihre Erkenntnisse und die praktische Umsetzung veröffentlicht. Unten sehen Sie den englischen Trailer für diese DVD. Bisher liegt leider noch keine deutsche Übersetzung vor. Die englische Buchversion können sie über den Link in der mittleren Spalte weiter oben bestellen.

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6. November 2009

Links zum Wochenende (6.11.09)

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Ernährung & Gesundheit

Alternative Therapien

Konventionelle Therapien

Wissenschaft & Forschung

  • Autoimmunzellen bekämpfen Krebs – Th17-Zellen, die eigentlich für Entzündungen und Gewebszerstörungen im Körper mitverantwortlich sind, scheinen auch erfolgreich gegen Krebs zu sein.
  • Warburg effect revisited (englisch) – Wissenschaftler sind den Grundlagen des Warburg-Effekts etwas auf die Schliche gekommen. Warburg entdeckte bereits 1930, dass Krebszellen zum Überleben Glucose in Laktat umwandeln. Diese Erkenntnis bildet eine wichtige Grundlage vor allem für viele Ernährungstherapien.
  • Leberkrebs mit Viren bekämpfen – Eine Arbeitsgruppe der TU München plant eine klinische Studie mit einer bisher an Tieren gesteten Methode. Dabei werden die Krebszellen von Vesikulären Stomatitisviren (VSV) infiziert und somit zerstört.

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30. Oktober 2009

Links zum Wochenende (30.10.09)

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Ernährung & Gesundheit

  • Syrischer Oregano enthält offensichtlich große Mengen Thymoquinon. Die Substanz, die auch in Schwarzkümmel vorkommt, ist offenbar fähig das Krebswachstum zu hemmen.
  • "Nun also doch!", so titelt die Bildzeitung. Laut einer Langzeitstudie könnte die Handynutzung doch zur Krebsentstehung beitragen.
  • Kaffee hat offensichtlich nicht nur negative Auswirkungen auf den Körper: Ein hoher Kaffeekonsum (drei oder mehr Tassen täglich) kann offensichtlich Leberveränderungen verzögern. Ob wirklich der Kaffee für diesen Effekt verantwortlich ist, ist allerdings noch unklar.
  • Mäßige Mengen Rotwein während der Schwangerschaft scheinen keine negativen Auswirkungen auf den Fötus zu haben. Das haben italienische Wissenschaftler herausgefunden. Sonstiger Alkohol scheint hingegen negativ zu wirken.
  • Das englischsprachige Juicing Book ist eine gute informative Quelle für alles rundum das Spotentesafttrinken: Gesundheitliche Auswirkungen, Nährwertangaben, Zubereitungstipps und Rezepte.
  • Alkohol kann Krebs begünstigen, das ist schon lange klar. Nun haben Wissenschaftler einen beteiligten Mechanismus entschlüsselt (Englisch).
  • Zahnerkrankungen und -entzündungen sind mitverantwortlich für etliche Zivilisationskrankheiten. Das behaupten zumindest viele alternative Mediziner. Eine umfangreiche Studie geht ersten Erkenntnissen nun auf den Grund.
  • Curcumin könnte in der Krebstherapie in Zukunft eine größere Rolle spielen. Das Currygewürz konnte in einer Studie seine Wirkung gegen Krebszellen des Ösophagus-Karzinoms unter Beweis stellen.
  • Kein erhöhtes Krebsrisiko durch Haarfärbemittel. Das behauptet das Bundesinstitut für Risikobewertung. Bei solchen Entwarnungen bin ich immer kritisch. Wie oft musst man nach Jahren doch wieder einlenken (siehe die neuen Studien zu Krebs durch Handynutzung)
  • Englisch: Cranberries gehören zu den vielleicht wirkungsvollsten Nahrungsmitteln, wenn es um Krebs und andere Krankheiten geht. Das ergeben die neuen zusammengetragenen Studien auf der Cranberry Institute Health Research Conference. Allein die Tatsache, dass es eine eigene Konferenz zu diesem Thema gibt, ist schon erstaunlich.

Umwelt & Krebs

  • Interessante Einsichten durch den saarländischen Krebsatlas. Als einziger Krebsatlas deutschlandweit schlüsselt er die Häufigkeit von Krebs-Erkrankungen bis auf die Gemeinde-Ebene auf. Dadurch könnten in Zukunft interessante Erkenntnisse darüber gewonnen werden, wo Krebs am häufigsten vorkommt und welche Umweltfaktoren im Bundesgebiet seine Entstehung begünstigen.
  • Holocaust-Überlebende haben ein erhöhtes Risiko im späteren Leben an Brustkrebs zu erkranken. Ein Faktor ist mit Sicherheit die Mangelernährung und der damit verbundene extreme Nährstoffmangel. Mich würde noch interessieren, wie der Neurotransmitterstatus und die sonstige Biochemie der Opfer aussieht.

Erfahrungsberichte & Schicksale

Konventionelle Krebstherapie

Spiritualität

  • Auf Englisch: Die buddhistische Nonne Pema Chödrön sieht in den Schwierigkeiten, die uns im Leben begegnen, eine großartige Möglichkeite zur Transformation. Der größte Schmerz ist nicht der Schmerz selbst, sondern unser Weglaufen davor.

Wissenschaft & Forschung

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23. Oktober 2009

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Ernährung & Gesundheit

Psyche & Spiritualität

Alternative Therapien

Konventionelle Krebstherapie

Diagnostik & Früherkennung

Wissenschaft & Krebstheorie

 Studien

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16. Oktober 2009

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Ernährung & Gesundheit

Genetik & Krebs

 

Psyche & Spiritualität

Forschung & Wissenschaft

  • Retrovirus könnte Erschöpfungssyndrom auslösen – Offensichtlich besteht ein Zusammenhang zwischen dem chronischen Erschöpfungssyndrom (CFS – Chronic Fatigue Syndrome) und dem Auftreten eines Retrovirus im menschlichen Körper. Viele Krebskranke und Chemotherapiepatienten leiden aus bisher noch unbekannten Gründen häufig an dem Syndrom. Mehr körperliche Aktivität scheint der Fatigue entgegen zu wirken.
  • Prostatakrebs: Gehirnwäsche für Immunzellen – Wissenschaftler haben herausgefunden, dass Prostatatumore die Wirkungsweise so genannter CD8+ T-Zellen verändern können – von einer tumorhemmenden Aktivität hin zu einer Unterdrückung der Immunantwort.
  • Mechanismus von Leberkrebs nach Hepatitisinfektion aufgeklärt – Hepatitis kann zu chronischen Leberentzündungen und schließlich sogar Leberkrebs führen. Wissenschaftler sind nun einen Schritt weiter mit der Erklärung, warum das so ist.
  • Zeckenspucke tötet Krebszellen – Eher durch Zufall entdeckten Wissenschaftler die tumorschrumpfende Wirkung eines Proteins, das im Speichel einer bestimmten Zeckenart vorkommt. In Tierversuchen gelang es mit Hilfe dieses Proteins offensichtlich nicht nur Tumore zu verkleinern, sondern sie sogar ganz zum Verschwinden zu bringen.
  • Dresden: Quantensprung in der Krebs-Forschung – Die Krebsentstehung wird in der Zellmembran entschieden, so Krebsforscher der Uni Dresden
  • Tier-Antibiotikum treibt Krebszellen in den Selbstmord – Das Antibiotikum Salinomycin, das normalerweise in der Tiermast verwendet wird, verleitet Krebszellen offenbar zum "Selbstmord". Der Clou: Gesunde Zellen werden weitgehend verschont.

Menschen & Schicksale

Sonstiges

  • Titelthema: Die Kraft der Selbstheilung – Das Magazin Natur & Kosmos berichtet in seiner Oktoberausgabe über dieses spannende Thema. Welche Selbstheilungskräfte wirken im Menschen? Wie lasse sie sich aktivieren? Und was hat die innere Einstellung damit zu tun?

 

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1. Mai 2009

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