Archiv der Kategorie: Links zum Wochenende

Links zum Wochenende (9.8.2013)

Links zum Wochenende (15.1.2010)

Links zum Wochenende

Wie immer entsprechen die hier verlinkten Beiträge und Zusammenfassungen nicht zwangsläufig der Meinung des Autors. Ich wünsche Ihnen ein wundervolles Wochenende!

Die Zukunft der modernen Krebsmedizin könnte im Einsatz bestimmter Bakterien liegen. Die ZEIT berichtet in einem vierseitigen Artikel über aktuelle Erkenntnisse und Ansätze in der Therapie

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Links zum Wochenen (25.12.2009)

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Als ich vor einigen Jahren im Krankenhaus lag, da glaubte ich noch an das Ammenmärchen, dass Blumen am Krankenbett schädlich für den Patienten sein könnten. Falsch gedacht!

In den meisten Fällen bleiben Nachwirkungen bei Patienten, die eine Chemotherapie gemacht haben, nicht aus. Wissenschaftler haben nun eine Möglichkeit entdeckt, wie man das so genannte "Chemo-Brain" vermindern könnte.

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Links zum Wochenende (4.12.09)

Links zum Wochenende

Die Links zum Wochenende heute mal in einer etwas anderen Formatierung. Es würde mich sehr interessieren, wie Sie Ihnen im Sinne der Lesbarkeit gefällt. Schreiben Sie mir also gern einen Kommentar über den "Kommentar"-Link in der mittleren Spalte.

Wie immer entsprechen die hier verlinkten Beiträge und Zusammenfassungen nicht zwangsläufig der Meinung des Autors. Ich wünsche Ihnen ein wundervolles Wochenende!

Ich beschäftige mich nun seit einiger Zeit intensiv mit den möglichen negativen Auswirkungen einer kohlenhydratreichen Ernährung. Das Problem ist schon lange bekannt, gewinnt in den großen Medien aber erst jetzt so richtig an Fahrt. So auch in der Welt, die in dieser Woche mit folgendem Artikel aufwartet: Fettreiche Ernährung gegen Krebs wiederentdeckt.

Eine Frau aus den USA erhält eine Schadensersatzsumme über 6,3 Millionen Dollar. Die Frau hatte sich einer Hormonersatztherapie unterzogen und anschließend Brustkrebs bekommen. Eine hübsche Summe. Aber zu welchem Preis?

Offensichtlich besteht ein Zusammenhang zwischen Entzündungen der Bauchspeicheldrüse und Bauchspeicheldrüsenkrebs. Eine Studie bringt zutage, dass das Risiko daran zu erkranken besonders hoch bei Menschen ist, die in Ihrer Vorgeschichte eine Entzündung am Organ hatten.

Der Krebs ist weg, die Erektion auch: Im Stern berichtet ein 69-jähriger Betroffener von seinem Leben nach der Prostatakrebs-Therapie.

Obst und Gemüse hat auch bei Rauchern einen vor Lungenkrebs schützenden Effekt, das berichtet eine Studie mit über 500.000 Männer und Frauen. Eine weitere Studie bestätigt ein vermindertes Krebsrisiko bei einem häufigen Verzehr von Zitrusfrüchten.

Und auch Sport wirkt gegen Krebs. Das ist schon länger bekannt. Dass das Risiko an Krebs zu erkranken aber schon mit leichter sportlicher Betätigung um bis zu 50% verringert werden kann – selbst, wenn die Probanden Alkohol tranken und Zigaretten rauchten. Was jetzt bitte schön keiner als Ausrede gebrauchen sollte…

Es kommt einer kleinen Sensation gleich, dass die American Cancer Society ihre Mammografieempfehlungen für junge Frauen revidiert hat. Die drängende Kritik zu Vorsorgeuntersuchungen scheint Früchte zu tragen.

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Links zum Wochenende (20.11.09)

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Ernährung & Gesundheit

  • Kann Senf das Krebsrisiko verringern? – Diese Frage stellt die Bildzeitung und beruft sich auf eine Studie der Uni Freiburg, die eine präventive Wirkung des Senfs nahelgen.
  • Calcium verringert das Krebsrisiko – Eine groß angelegte Studie aus den USA hat die krebsschützende Wirkung von Calcium vor allem für Frauen herausgefunden.
  • Blasenkrebsrisiko durch Zigaretten ist gestiegen – Eine neue Studie lässt Forscher vermuten, dass krebserregende Inhaltsstoffe in Zigaretten angestiegen sind. Meiner Meinung nach könnte die Studie aber auch einfach wichtige andere Faktoren, wie z.B. die Ernährung außer acht gelassen haben.

Alternative Therapien

  • Hopfen gegen Krebs – Der sekundäre Pflanzenstoff  Xanthohumol, soll vor Krebs schützen und ihn sogar heilen können. Derzeit ist jedoch noch kein fertiges Medikament auf dem Markt.

Konventionelle Therapien

  • "Krebsheilung: Neue Behandlung in Sicht" – Die Überschrift des Artikels macht Hoffnung. Wissenschaftler haben herausgefunden, wie sie ein bestimmtes Protein unschädlich machen können, dass bei der Krebsentstehung eine Schlüsselrolle spielt. Da man hier immernoch davon ausgeht, dass Krebs genetisch bedingt ist, ist man vermutlich von der potentiellen Heilkraft überzeugt. Mich überzeugt es jedenfalls nicht.
  • Nach Brustkrebs-OP: Brustaufbau mit Schweinehautmaterial – Fast makaber klingt das: Münchener Forscher haben erstmals in Europa für den Brustaufbau kein körpereigenes Gewebe, sondern das von Schweinen verwendet.
  • Viele Medikamente sind völlig nutzlos – Der medizinische Fortschritt ist längst nicht so groß, wie man uns oft glauben machen will. Ein interessantes Interview mit dem deutschen Mediziner Prof. Peter Sawicki
  • Immunsystem und Tumor – Der Erfolg von einer Chemotherapie bei Brustkrebs hängt offensichtlich stark von dem Immunsystem der Patientinnen ab. Die Forscher erhoffen sich von den Erkenntnissen eine gezieltere Chemotherapie.

Forschung & Wissenschaft

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Die Heilkraft der Hände

Die Heilkraft der Hände

Es gibt Tage an denen merkt man, es tut sich was in der Krebsforschung. So überraschte mich heute eine Meldung, die man so vor wenigen Jahren wohl nocht nicht gelesen hätte: Fürsorgliche Berührungen durch Freunde und Verwandte, z.B. in Form von Massagen, haben einen erheblichen positiven Einfluss auf das Wohlergehen von Krebspatienten. Noch erstaunlicher ist, dass die Studie, die zu diesem Ergebnis kommt, vom US-amerikanischen National Cancer Insitute (NCI), von höchster Stelle also, gesponsort wurde.

Professionelle Massagen wurden bereits mit Erfolg in der begleitenden Krebstherapie angewandt – ihr positiver Effekt ist also bekannt. Das international Forscherteam um Dr. William Collinge wollte nun wissen, ob auch ungeübte Hände und einfache Berührungen diesen Effekt hervorrufen und das Wohlergehen der Patienten beeinflussen können. Die Antwort lautet ja. Die auf der internationalen Konferenz der Society for Integrative Oncology vorgestellten Studienergebnisse legen nahe, dass es weder einer professionellen Massageausbildung noch einer ausgereiften Massagetechnik bedarf; die schlichte körperliche Zuwendung und Nähe reicht bereits aus um den Effekt zu erzielen.

In der Studie teilten die Forscher 97 Krebspatienten und deren Verwandte und Freunde in zwei Gruppen ein. In einer Gruppe sollten die Angehörigen und Nahestehenden die Patienten mindestens dreimal wöchentlich für 20 Minuten oder länger mit einfachen Techniken massieren. Die andere Gruppe sollte den Patienten im gleichen Zeitraum etwas vorlesen. Die Wissenschaftler stellten anschließend bei beiden Patientengruppen eine positive Besserung des geistigen und körperlichen Wohlergehens fest. Bei der massierten Gruppe war der Effekt jedoch am stärksten: Stress und Angstzustände nahmen ab, Schmerzen wurden verringert und die Patientinnen und Patienten ware weniger müde und erschöpft.

Diese schöne Studie zeigt, wie wichtig die körperliche und auch geistige Fürsorge für einen an Krebs erkrankten Menschen ist. Sogar das Umfeld profitiert davon: Laut Dr. Collinge hilft die Zuwendung auch den Angehörigen und Freunden, von denen sie ausgeht: Sie haben das Gefühl, aktiv zur Gesundung des kranken Menschen beizutragen, und die eigene Zuwendung hilft ihnen, die oft leidvolle Situation besser zu verarbeiten.

Dr. Collinge und sein Team haben ein Buch sowie eine DVD über ihre Erkenntnisse und die praktische Umsetzung veröffentlicht. Unten sehen Sie den englischen Trailer für diese DVD. Bisher liegt leider noch keine deutsche Übersetzung vor. Die englische Buchversion können sie über den Link in der mittleren Spalte weiter oben bestellen.

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