Statistische Täuschung: Wie nützlich ist die Brustkrebsvorsorge?
Im MgK-Forum habe ich heute einen sehr interessanten Videobeitrag gefunden. Sehr verständlich und ernüchternd wird erklärt, wie Frauen mit Statistik getäuscht werden.
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Im MgK-Forum habe ich heute einen sehr interessanten Videobeitrag gefunden. Sehr verständlich und ernüchternd wird erklärt, wie Frauen mit Statistik getäuscht werden.

Als Barbara Ehrenreich Ihren Brustkrebs behandeln ließ, wurde sie dazu angemahnt "positiv" zu denken; und als sie Gefühle wie Angst und Wut äußerte, wurde sie als "negativ" abgestempelt.
Ehrenreich, Autorin von 16 Büchern, nimmt sich in ihrem neuen Buch Bright-Sided: How the Relentless Promotion of Positive Thinking Has Undermined America einer Sache an, die sie die Epidemie des Positiven Denkens nennt.
Positives Denken, so sagt sie, ist etwas anderes als freundlich oder fröhlich zu sein – es ist der Glaube, dass die Welt von unseren Bedürfnissen und Wünschen geformt wird und dass das Schlechte durch die Konzentration auf das Gute aufhört zu existieren.
Ehrenreich glaubt, dass dieses Denken unsere Kultur durchdrungen hat und dass die Weigerung anzuerkennen, dass schlechte Dinge passieren können, in gewisser Weise für die derzeitige Finanzkrise verantwortlich sind.
Die Internetseite AlterNet hat mit der Autorin ein interessantes Interview (auf Englisch) geführt.
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