Der GreenApo Adventskalender: 24 Tage, 24 auf 24 Artikel

 

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8. Januar 2010

Bruce Lipton: Der Geist ist stärker als die Gene

Ein ins Deutsche übersetzter Vortrag des berühmten Zellbiologen Bruce Lipton. Das Video besteht aus insgesamt 16 Teilen, die Sie bei Youtube ansehen können.

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29. Dezember 2009

Länger leben ohne Glukose

Länger leben ohne Glukose

Die Alters- und Anti-Aging-Forschung macht große Fortschritte. Ein ganz heißes Thema ist dabei die Kalorienreduktion. Bekanntermaßen scheint diese nämlich – bei gleichzeitiger Zufuhr der benötigten Nährstoffe – eine lebensverlängernde und vor Krebs schützende Wirkung zu haben. Einfach gesagt: Wer weniger isst, der lebt länger. Einen Grund, warum das so ist, haben nun Wissenschaftler der University of Alabama at Brimingham herausgefunden. Des Pudels Kern ist wieder einmal der Zucker, genauer gesagt: die Glukose.

Für ihr Experiment verwendeten die Forscher zwei Arten von menschlichen Lungenzellen: ganz normale und präkanzeröse Zellen. Letztere befinden sich sozusagen am Beginn der Krebsentstehung. Im Labor wurde beiden Zellarten nun entweder eine normale oder eine reduzierte Menge an Glukose zugeführt. In den anschließenden Wochen beobachteten die Forscher ganz genau, wie die jeweiligen Zellen auf die unterschiedliche Ernährung reagierten.

Die Entdeckung, die sie dabei machten, ist verblüffend: Normale Zellen, denen weniger Glukose zugeführt wurde, lebten länger, während ein Teil der präkanzerösen Zellen bei der gleichen glukosereduzierten Ernährung abstarben. Ein im Sinne der Gesundheit sehr zu begrüßender Effekt. Und auch in epigenetischer Hinsicht tat sich einiges: So bewirkte die reduzierte Glukosezufuhr bei den normalen Zellen eine erhöhte Aktivität des Gens hTERT und eine verminderte Aktivität des Gens p16. hTERT spielt eine große Rolle bei der Zellalterung. Je aktiver dieses Gen ist, desto gesünder sind die Zellen und desto länger leben sie (Stichwort: Telomere). Bei p16 handelt es sich um ein wohlbekanntes Tumorsuppressorgen. Es steht, ebenso wie hTERT, im Zusammenhang mit einer schnelleren Zellalterung.

"Die westliche Wissenschaft steht an der Schwelle zur Entwicklung eines pharmazeutischen Jungbrunnens." – Dr. Gerald Weissman, Leiter der Studie.

"Diese Studie bestätigt, dass wir auf dem Weg sind, menschliche Zellen dazu zu bringen, uns länger, und vielleicht krebsfrei, leben zu lassen." – wie bei den meisten prestigeträchtigen Forschungsprojekten sind die geschwungenen Reden groß. Doch in der Tat könnten Ergebnisse wie diese einen sehr bedeutenden Weg bei der Heilung vieler Krankheiten ebnen.

Zwar sollte man vorsichtig sein und keine allzu schnellen Rückschlüsse von den Zellkulturen in einer Petrischale auf den ganzen Menschen ziehen. Der Finger der Wissenschaft deutet hier dennoch ein weiteres Mal auf ein Thema, das auch in der Medizin viel zu lange vernachlässigt wurde: die Ernährung. Es wird Zeit, dass die gewonnenen Erkenntnisse endlich auch in Arztpraxen und Kliniken umgesetzt werden.

Ich wünsche Ihnen einen guten Rutsch ins neue Jahr, viel Glück und viel Gesundheit!
Andreas Thies

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28. Dezember 2009

Zucker: Die bittere Wahrheit

Ein interessanter englischer Vortrag von Dr. Robert H. Lustig, Professor für Pädiatrie an der University of California. Er spricht über die negativen gesundheitlichen Auswirkungen des steigenden Zuckerkonsums.

EDIT: Wen eine kurze Zusammenfassung des Vortrags interessiert, der kann diese im Blog von Dr. Geldgier nachlesen.

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23. Dezember 2009

Schwitzen ist gesund

Niacin (auch bekannt als Vitamin B3 oder Nicotinsäure) ist ein wichtiger Baustein im menschlichen Körper. Wir benötigen Nicacin für grundlegende Stoffwechselprozesse. Zudem hat Niacin eine antioxidative Wirkung. Ein Überschuss an dem B-Vitamin könnte jedoch auch negative Folgen haben.

Denn laut einer aktuellen Studie könnte ein Überschuss an Nicotinamid, einem Derivat des Niacins, eine mögliche Ursache für Diabetes Typ 2 zu sein. Diesen  Überschuss entgiftet der Körper z.B. über die Leber, aber auch beim Schwitzen über die Haut, wie die Wissenschaftler feststellten. Diese Erkenntnis bestätigt erneut einen positiven Aspekt sportlicher Betätigung: Durch den Schweiß werden überschüssige Stoffe, Gifte und Abbauprodukte aus dem Körper gespült.

Möglichkeiten um den Körper richtig ins Schwitzen zu bringen sind Sport, Saunagänge und warme, ansteigende Sitzbäder. Hier ein Ausschnitt aus einer Beschreibung der Studie:

Facing the increasing prevalence of type 2 diabetes worldwide in the past few decades, one may ask what is wrong with humans. Geneticists tell us that the human genome has not changed markedly in such a short time. Therefore, something must be happening in our environment or diet.

The study revealed that diabetic patients have a slow nicotinamide metabolism and thus require a longer time to clear up excess nicotinamide metabolites within the body.

Most interestingly and importantly, this study demonstrates that sweating is an effective way for expelling excess nicotinamide from the body.

Quelle: news-medical.net

Folgende Lebensmittel enthalten das für uns wichtige Niacin: Geflügel, Wild, Fisch, Pilze, Milchprodukte, Eier, Leber, Kaffee, Vollkornprodukte, verschiedenes Obst und Gemüse, Erdnüsse, Weizenkleie, Datteln, Champignons, Bierhefe, getr. Aprikosen und Hülsenfrüchte. 

Das heißt nun natürlich nicht, dass man all diese Lebensmittel meiden sollte. Im Gegenteil: Niacin ist ein wichtiges Vitamin und scheint in gewissen Mengen sogar eine krebsschützende Wirkung zu haben Allerdings sollte man neben einer gesunden Ernährung auch dafür sorgen sollte, dass sich der Körper (z.B. über den Schweiß) entsprechend entgiftet.

Ich wünsche Ihnen ein frohes Weihnachtsfest und viel Gesundheit.
Andreas Thies

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22. Dezember 2009

Wie man dem Leben mehr Jahre hinzugefügt

Ein sehr interessantes (englisches) Interview mit zwei der angesehendsten Experten in der Anti-Aging-Forschung: Aubrey de Grey und Dan Buettner.

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1. Dezember 2009

Die Wahrheit über AIDS?

Die preisgekrönte Dokumentation House of Numbers zeigt eine etwas andere Sicht auf die Immunschwäche AIDS. Herkunft und Bedeutung dieser Erkrankung stehen schon eine Weile auf dem Prüfstand. Sogar hochrangige Wissenschaftler äußerten kürzlich Zweifel an der AIDS-Theorie. Der Film dürfte der Diskussion weiteren Brennstoff liefern.

In dem kurzen Trailer sehen wir den Entdecker des HI-Virus und Nobelpreisträger Prof. Luc Montagnier. Das Video ist bisher leider nur mit englischen Untertiteln erschienen.

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26. November 2009

Einmal ist keinmal – oder etwa doch?

Einmal ist keinmal - oder etwa doch?

Heute habe ich einen verständlich aufbereiteten Happen aus der Welt der Wissenschaft für Sie – gerade recht zur Vorweihnachtszeit und zur Zeit des Schlemmens und Genießens. Die Aussicht auf das Fest und seine Genüsse möchte ich Ihnen natürlich nicht madig machen. Doch zeigt die Studie, dass es sich trotz der vielleicht aufkommenden Einwände der Verwandtschaft lohnt, Maß zu halten…

Den Titel der Studie aus dem Jahr 2008 könnte man frei übersetzen mit "Ein vorübergehend hoher Blutzuckerspiegel bewirkt andauernde epigenetische Veränderungen und veränderte Genexpression während nachträglich normal hohem Blutzuckerspiegel". Hinter diesem langen Titel verbirgt sich die schlichte Erkenntnis, dass auch ein kurzzeitig erhöhter Blutzuckerspiegel epigenetische Veränderungen bewirkt, die wiederum recht dramatische Auswirkungen auf die Genexpression haben. Aber was bedeutet das nun wieder?

Ganz langsam und von vorn: Die Wissenschaftler der oben genannten Studie haben an Mäusen festgestellt, dass ein kurzzeitig erhöhter Blutzuckerspiegel, wie er z.B. besonders nach dem Verzehr einer stark kohlenhydrat- oder zuckerreichen Mahlzeit vorkommt, einen Bestandteil des Transkriptionsfaktors NF-kB beeinflusst. Auch Tage später noch ist dieser Effekt im Körper der Mäuse messbar, also über das Andauern des erhöhten Blutzuckerspiegels hinaus.
Der Transkriptionsfaktor NF-kB kommt in fast allen menschlichen Zellen vor und spielt – vereinfacht gesagt – eine Hauptrolle beim Ablesen und Kopieren unserer DNA. Außerdem ist er ein wichtiger Faktor für unsere Immunabwehr und scheint auch bei Entzündungsprozessen ein Wörtchen mitzureden.

Während die ungesunde Bedeutung eines zu hohen Blutzuckerspiegels jedem Diabetiker klar ist, so ist noch unklar, welcher Zusammenhang zwischen NF-kB und Krankheiten wie Krebs besteht. Forschungsergebnisse weisen jedoch darauf hin, dass dieser Zusammenhang wahrscheinlich ist. Wer will, kann diese Studie also als eine Mahnung ansehen, an den Feiertagen trotz all der herrlichen Genüsse das rechte Maß zu halten.

Und lassen Sie sich nicht einreden, ein Festtagsverderber zu sein oder nicht genießen zu können.  Die angebliche Genussfähigkeit, die manche Menschen demonstrieren, ist nämlich oft nur eine Rechtfertigung für ihren eigenen ungesunden Lebensstil. Wer wirklich genießen kann, muss seinen Genuss anderen nicht aufdrängen. Und außerdem: wer sagt denn, dass nicht auch das Maßhalten eine Form von Genuss und somit Liebe zum Leben ist?

Ich wünsche Ihnen eine schöne Adventszeit und viel Gesundheit
Andreas Thies
 

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21. November 2009

Vitamin D und die Vermeidung chronischer Krankheiten

Wieder einmal ein Video in englischer Sprache. Für meine nicht englischsprechenden Leser tut es mir natürlich leid, aber der hier zu sehende Vortrag ist einfach zu gut und informativ, als dass ich nicht posten sollte.

Der Redner in dem Video ist übrigens Dr. Michael Holick, einer der wohl angesehensten Vitamin D-Experten der Welt.

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19. November 2009

Die Heilkraft der Hände

Die Heilkraft der Hände

Es gibt Tage an denen merkt man, es tut sich was in der Krebsforschung. So überraschte mich heute eine Meldung, die man so vor wenigen Jahren wohl nocht nicht gelesen hätte: Fürsorgliche Berührungen durch Freunde und Verwandte, z.B. in Form von Massagen, haben einen erheblichen positiven Einfluss auf das Wohlergehen von Krebspatienten. Noch erstaunlicher ist, dass die Studie, die zu diesem Ergebnis kommt, vom US-amerikanischen National Cancer Insitute (NCI), von höchster Stelle also, gesponsort wurde.

Professionelle Massagen wurden bereits mit Erfolg in der begleitenden Krebstherapie angewandt – ihr positiver Effekt ist also bekannt. Das international Forscherteam um Dr. William Collinge wollte nun wissen, ob auch ungeübte Hände und einfache Berührungen diesen Effekt hervorrufen und das Wohlergehen der Patienten beeinflussen können. Die Antwort lautet ja. Die auf der internationalen Konferenz der Society for Integrative Oncology vorgestellten Studienergebnisse legen nahe, dass es weder einer professionellen Massageausbildung noch einer ausgereiften Massagetechnik bedarf; die schlichte körperliche Zuwendung und Nähe reicht bereits aus um den Effekt zu erzielen.

In der Studie teilten die Forscher 97 Krebspatienten und deren Verwandte und Freunde in zwei Gruppen ein. In einer Gruppe sollten die Angehörigen und Nahestehenden die Patienten mindestens dreimal wöchentlich für 20 Minuten oder länger mit einfachen Techniken massieren. Die andere Gruppe sollte den Patienten im gleichen Zeitraum etwas vorlesen. Die Wissenschaftler stellten anschließend bei beiden Patientengruppen eine positive Besserung des geistigen und körperlichen Wohlergehens fest. Bei der massierten Gruppe war der Effekt jedoch am stärksten: Stress und Angstzustände nahmen ab, Schmerzen wurden verringert und die Patientinnen und Patienten ware weniger müde und erschöpft.

Diese schöne Studie zeigt, wie wichtig die körperliche und auch geistige Fürsorge für einen an Krebs erkrankten Menschen ist. Sogar das Umfeld profitiert davon: Laut Dr. Collinge hilft die Zuwendung auch den Angehörigen und Freunden, von denen sie ausgeht: Sie haben das Gefühl, aktiv zur Gesundung des kranken Menschen beizutragen, und die eigene Zuwendung hilft ihnen, die oft leidvolle Situation besser zu verarbeiten.

Dr. Collinge und sein Team haben ein Buch sowie eine DVD über ihre Erkenntnisse und die praktische Umsetzung veröffentlicht. Unten sehen Sie den englischen Trailer für diese DVD. Bisher liegt leider noch keine deutsche Übersetzung vor. Die englische Buchversion können sie über den Link in der mittleren Spalte weiter oben bestellen.

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5. Juni 2009

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Wie immer entsprechen die hier verlinkten Beiträge nicht zwangsläufig der Meinung des Autors. Ich wünsche Ihnen ein wundervolles Wochenende!

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