Archiv der Kategorie: Ernährung & Gesundheit

Was können Sie tun und lassen um möglichst bald wieder gesund zu werden?

Einmal ist keinmal – oder etwa doch?

Einmal ist keinmal - oder etwa doch?

Heute habe ich einen verständlich aufbereiteten Happen aus der Welt der Wissenschaft für Sie – gerade recht zur Vorweihnachtszeit und zur Zeit des Schlemmens und Genießens. Die Aussicht auf das Fest und seine Genüsse möchte ich Ihnen natürlich nicht madig machen. Doch zeigt die Studie, dass es sich trotz der vielleicht aufkommenden Einwände der Verwandtschaft lohnt, Maß zu halten…

Den Titel der Studie aus dem Jahr 2008 könnte man frei übersetzen mit "Ein vorübergehend hoher Blutzuckerspiegel bewirkt andauernde epigenetische Veränderungen und veränderte Genexpression während nachträglich normal hohem Blutzuckerspiegel". Hinter diesem langen Titel verbirgt sich die schlichte Erkenntnis, dass auch ein kurzzeitig erhöhter Blutzuckerspiegel epigenetische Veränderungen bewirkt, die wiederum recht dramatische Auswirkungen auf die Genexpression haben. Aber was bedeutet das nun wieder?

Ganz langsam und von vorn: Die Wissenschaftler der oben genannten Studie haben an Mäusen festgestellt, dass ein kurzzeitig erhöhter Blutzuckerspiegel, wie er z.B. besonders nach dem Verzehr einer stark kohlenhydrat- oder zuckerreichen Mahlzeit vorkommt, einen Bestandteil des Transkriptionsfaktors NF-kB beeinflusst. Auch Tage später noch ist dieser Effekt im Körper der Mäuse messbar, also über das Andauern des erhöhten Blutzuckerspiegels hinaus.
Der Transkriptionsfaktor NF-kB kommt in fast allen menschlichen Zellen vor und spielt – vereinfacht gesagt – eine Hauptrolle beim Ablesen und Kopieren unserer DNA. Außerdem ist er ein wichtiger Faktor für unsere Immunabwehr und scheint auch bei Entzündungsprozessen ein Wörtchen mitzureden.

Während die ungesunde Bedeutung eines zu hohen Blutzuckerspiegels jedem Diabetiker klar ist, so ist noch unklar, welcher Zusammenhang zwischen NF-kB und Krankheiten wie Krebs besteht. Forschungsergebnisse weisen jedoch darauf hin, dass dieser Zusammenhang wahrscheinlich ist. Wer will, kann diese Studie also als eine Mahnung ansehen, an den Feiertagen trotz all der herrlichen Genüsse das rechte Maß zu halten.

Und lassen Sie sich nicht einreden, ein Festtagsverderber zu sein oder nicht genießen zu können.  Die angebliche Genussfähigkeit, die manche Menschen demonstrieren, ist nämlich oft nur eine Rechtfertigung für ihren eigenen ungesunden Lebensstil. Wer wirklich genießen kann, muss seinen Genuss anderen nicht aufdrängen. Und außerdem: wer sagt denn, dass nicht auch das Maßhalten eine Form von Genuss und somit Liebe zum Leben ist?

Ich wünsche Ihnen eine schöne Adventszeit und viel Gesundheit
Andreas Thies
 

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Quellen und weiterführende Links

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Vitamin D und die Vermeidung chronischer Krankheiten

Wieder einmal ein Video in englischer Sprache. Für meine nicht englischsprechenden Leser tut es mir natürlich leid, aber der hier zu sehende Vortrag ist einfach zu gut und informativ, als dass ich nicht posten sollte.

Der Redner in dem Video ist übrigens Dr. Michael Holick, einer der wohl angesehensten Vitamin D-Experten der Welt.

Krebsschutz durch Knoblauch & Grüntee

Krebsschutz durch Knoblauch & Grüntee

Gute Nachrichten für alle Knoblauchfans: Ein regelmäßiger Knoblauchkonsum reduziert laut etlicher Studien die Gefahr, an Krebs zu erkranken. Eine japanische Studie unterstreicht außerdem die positive, krebsschützende Wirkung von grünem Tee.

Wer viel Knoblauch, Ziebeln oder Schnittlauch isst, reduziert die Gefahr, an Speiseröhren- oder Magenkrebs zu erkranken. Das haben mehrere wissenschaftliche Studien bestätigt. Laut einer weiteren Studie wird auch das Prostatakrebsrisiko durch einen hohen Konsum an lauchähnlichem Gemüse (über 10g pro Tag) um schätzungsweise 50 Prozent reduziert. Weitere Krebsarten, bei denen das Erkrankungsrisiko dadurch offenbar sinkt, sind Brust- und Bauchspeicheldrüsenkrebs.
Die World Health Organization (WHO) empfiehlt aus diesem Grund eine Menge von etwa 2 bis 5g Knoblauch pro Tag (etwa eine Zehe).

Gute Nachrichten gibt es auch vom grünen Tee: Japanische Frauen, die täglich fünf oder mehr Tassen davon trinken, haben ein um 20% verringertes Risiko an Magenkrebs zu erkranken. Die positive Wirkung von grünem Tee bei vielen Erkrankungen ist bereits bekannt. So haben bestimmte Inhaltsstoffe eine HPV-hemmende Wirkung und könnten so von Bedeutung bei der Prävention von Gebärmutterhalskrebs sein.

Warum Knoblauch und grüner Tee diese krebsschützende Wirkung haben, ist noch nicht ganz klar. Scheinbar bekämpfen beide Bakterien, die für die Entstehung von Magenkrebs mitverantwortlich gemacht werden. Warum gerade Frauen davon profitieren, ist ebenfalls unklar. Außerdem scheinen nur bestimmte Tumorarten von der Wirkung betroffen zu sein.

Weiterführende Links

 

Quellen

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Anticancer: A New Way of Life

Der berühmte Mediziner, Psychologe und Autor David Servan-Schreiber spricht in diesem Video (auf Englisch) darüber, wie sich die Heilungschancen bei Krebs wesentlich verbessern lassen.

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TV-Tipps: Donnerstag, 09.04.09

TV-Tipps für Donnerstag, den 09.04.09

Der Fernsehsender ARTE widmet sich eine Woche lang dem Thema Ernährung. Gleich zwei TV-Tipps gibt es für den morgigen Donnerstag:

Wie Essen auf die Gene schlägt

Die Filmemacher Frank Papenbroock und Peter Moers machen sich auf die Suche nach den "guten" und den "bösen" Stoffen in unserer Nahrung und beschreiben, wie durch sie Gene einfach an- und abgeschaltet werden. Wissenschaftler bezeichnen diesen Vorgang als Epigenetik, eine Forschungsrichtung, die bei der Verhinderung von Zivilisationskrankheiten hilfreich sein könnte.

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Super Size Me

Die sprichwörtliche Fettleibigkeit der Amerikaner nimmt der Regisseur Morgan Spurlock zum Anlass für einen masochistischen Selbstversuch: Einen Monat lang isst er nur bei McDonald’s, mit der Auflage, nichts übrig zu lassen…

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Weitere Sendung bei ARTE zum Thema Ernährung: