Archiv der Kategorie: Ernährung & Gesundheit

Was können Sie tun und lassen um möglichst bald wieder gesund zu werden?

Krebs als Stoffwechselerkrankung

Vor wenigen Jahren war diese Aussage noch undenkbar bzw. sehr umstritten: Krebs ist eine Stoffwechselkrankheit. Eine aktuelle Studie stützt diese These nun in großem Maße:

Cancer as a metabolic disease

Emerging evidence indicates that impaired cellular energy metabolism is the defining characteristic of nearly all cancers regardless of cellular or tissue origin. In contrast to normal cells, which derive most of their usable energy from oxidative phosphorylation, most cancer cells become heavily dependent on substrate level phosphorylation to meet energy demands. Evidence is reviewed supporting a general hypothesis that genomic instability and essentially all hallmarks of cancer, including aerobic glycolysis (Warburg effect), can be linked to impaired mitochondrial function and energy metabolism. A view of cancer as primarily a metabolic disease will impact approaches to cancer management and prevention.

Das ganze Studienpaper können Interessierte hier als PDF herunterladen.

Ich glaube, dass es langsam aber sicher zu einem Umdenken kommt. Die Auswirkungen solcher Studien auf die Krebstherapie der Zukunft sind kaum vorzustellen…

BodyTalk

Ein interessanter Aritikel im Telegraph hat mich auf das BodyTalk-System aufmerksam gemacht. Der Begründer des Systems, Dr. John Veltheim, demonstriert in diesem Video eine einfache Übung, die man auch zu Hause machen kann. Laut Dr. Veltheim hat sie, regelmäßig angewendet, einen durchschlagenden Effekt. Ich bin etwas kritisch, aber warum nicht mal probieren.

Dr. Sherry Rogers: Cancer Cures

Die Buchautorin Dr. Sherry Rogers spricht in diesem englischsprachigen Vortrag über Umweltgifte, Schwermetalle und ihre Wirkung auf den Körper. Ton und Bild sind leider nicht sehr gut.

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Länger leben ohne Glukose

Länger leben ohne Glukose

Die Alters- und Anti-Aging-Forschung macht große Fortschritte. Ein ganz heißes Thema ist dabei die Kalorienreduktion. Bekanntermaßen scheint diese nämlich – bei gleichzeitiger Zufuhr der benötigten Nährstoffe – eine lebensverlängernde und vor Krebs schützende Wirkung zu haben. Einfach gesagt: Wer weniger isst, der lebt länger. Einen Grund, warum das so ist, haben nun Wissenschaftler der University of Alabama at Brimingham herausgefunden. Des Pudels Kern ist wieder einmal der Zucker, genauer gesagt: die Glukose.

Für ihr Experiment verwendeten die Forscher zwei Arten von menschlichen Lungenzellen: ganz normale und präkanzeröse Zellen. Letztere befinden sich sozusagen am Beginn der Krebsentstehung. Im Labor wurde beiden Zellarten nun entweder eine normale oder eine reduzierte Menge an Glukose zugeführt. In den anschließenden Wochen beobachteten die Forscher ganz genau, wie die jeweiligen Zellen auf die unterschiedliche Ernährung reagierten.

Die Entdeckung, die sie dabei machten, ist verblüffend: Normale Zellen, denen weniger Glukose zugeführt wurde, lebten länger, während ein Teil der präkanzerösen Zellen bei der gleichen glukosereduzierten Ernährung abstarben. Ein im Sinne der Gesundheit sehr zu begrüßender Effekt. Und auch in epigenetischer Hinsicht tat sich einiges: So bewirkte die reduzierte Glukosezufuhr bei den normalen Zellen eine erhöhte Aktivität des Gens hTERT und eine verminderte Aktivität des Gens p16. hTERT spielt eine große Rolle bei der Zellalterung. Je aktiver dieses Gen ist, desto gesünder sind die Zellen und desto länger leben sie (Stichwort: Telomere). Bei p16 handelt es sich um ein wohlbekanntes Tumorsuppressorgen. Es steht, ebenso wie hTERT, im Zusammenhang mit einer schnelleren Zellalterung.

"Die westliche Wissenschaft steht an der Schwelle zur Entwicklung eines pharmazeutischen Jungbrunnens." – Dr. Gerald Weissman, Leiter der Studie.

"Diese Studie bestätigt, dass wir auf dem Weg sind, menschliche Zellen dazu zu bringen, uns länger, und vielleicht krebsfrei, leben zu lassen." – wie bei den meisten prestigeträchtigen Forschungsprojekten sind die geschwungenen Reden groß. Doch in der Tat könnten Ergebnisse wie diese einen sehr bedeutenden Weg bei der Heilung vieler Krankheiten ebnen.

Zwar sollte man vorsichtig sein und keine allzu schnellen Rückschlüsse von den Zellkulturen in einer Petrischale auf den ganzen Menschen ziehen. Der Finger der Wissenschaft deutet hier dennoch ein weiteres Mal auf ein Thema, das auch in der Medizin viel zu lange vernachlässigt wurde: die Ernährung. Es wird Zeit, dass die gewonnenen Erkenntnisse endlich auch in Arztpraxen und Kliniken umgesetzt werden.

Ich wünsche Ihnen einen guten Rutsch ins neue Jahr, viel Glück und viel Gesundheit!
Andreas Thies

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Zucker: Die bittere Wahrheit

Ein interessanter englischer Vortrag von Dr. Robert H. Lustig, Professor für Pädiatrie an der University of California. Er spricht über die negativen gesundheitlichen Auswirkungen des steigenden Zuckerkonsums.

EDIT: Wen eine kurze Zusammenfassung des Vortrags interessiert, der kann diese im Blog von Dr. Geldgier nachlesen.

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Schwitzen ist gesund

Niacin (auch bekannt als Vitamin B3 oder Nicotinsäure) ist ein wichtiger Baustein im menschlichen Körper. Wir benötigen Nicacin für grundlegende Stoffwechselprozesse. Zudem hat Niacin eine antioxidative Wirkung. Ein Überschuss an dem B-Vitamin könnte jedoch auch negative Folgen haben.

Denn laut einer aktuellen Studie könnte ein Überschuss an Nicotinamid, einem Derivat des Niacins, eine mögliche Ursache für Diabetes Typ 2 zu sein. Diesen  Überschuss entgiftet der Körper z.B. über die Leber, aber auch beim Schwitzen über die Haut, wie die Wissenschaftler feststellten. Diese Erkenntnis bestätigt erneut einen positiven Aspekt sportlicher Betätigung: Durch den Schweiß werden überschüssige Stoffe, Gifte und Abbauprodukte aus dem Körper gespült.

Möglichkeiten um den Körper richtig ins Schwitzen zu bringen sind Sport, Saunagänge und warme, ansteigende Sitzbäder. Hier ein Ausschnitt aus einer Beschreibung der Studie:

Facing the increasing prevalence of type 2 diabetes worldwide in the past few decades, one may ask what is wrong with humans. Geneticists tell us that the human genome has not changed markedly in such a short time. Therefore, something must be happening in our environment or diet.

The study revealed that diabetic patients have a slow nicotinamide metabolism and thus require a longer time to clear up excess nicotinamide metabolites within the body.

Most interestingly and importantly, this study demonstrates that sweating is an effective way for expelling excess nicotinamide from the body.

Quelle: news-medical.net

Folgende Lebensmittel enthalten das für uns wichtige Niacin: Geflügel, Wild, Fisch, Pilze, Milchprodukte, Eier, Leber, Kaffee, Vollkornprodukte, verschiedenes Obst und Gemüse, Erdnüsse, Weizenkleie, Datteln, Champignons, Bierhefe, getr. Aprikosen und Hülsenfrüchte. 

Das heißt nun natürlich nicht, dass man all diese Lebensmittel meiden sollte. Im Gegenteil: Niacin ist ein wichtiges Vitamin und scheint in gewissen Mengen sogar eine krebsschützende Wirkung zu haben Allerdings sollte man neben einer gesunden Ernährung auch dafür sorgen sollte, dass sich der Körper (z.B. über den Schweiß) entsprechend entgiftet.

Ich wünsche Ihnen ein frohes Weihnachtsfest und viel Gesundheit.
Andreas Thies

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Krankheit als Sprache der Seele

Dr. Rüdiger Dahlkes Buch Krankheit als Sprache der Seele gehört zu den Klassikern der komplementärmedizinischen Literatur. Ich stimme sicher nicht mit allem überein, was Herr Dahlke sagt, doch seine Sichtweise ist sehr interessant. Hier ein Vortrag von Herrn Dr. Dahlke, den ich im Inspirationen-Blog gefunden habe.

 

Die restlichen sieben Teile des Vortrags finden Sie hier:
Krankheit als Sprache der Seele 4
Krankheit als Sprache der Seele 5
Krankheit als Sprache der Seele 6
Krankheit als Sprache der Seele 7

Die Wahrheit über AIDS?

Die preisgekrönte Dokumentation House of Numbers zeigt eine etwas andere Sicht auf die Immunschwäche AIDS. Herkunft und Bedeutung dieser Erkrankung stehen schon eine Weile auf dem Prüfstand. Sogar hochrangige Wissenschaftler äußerten kürzlich Zweifel an der AIDS-Theorie. Der Film dürfte der Diskussion weiteren Brennstoff liefern.

In dem kurzen Trailer sehen wir den Entdecker des HI-Virus und Nobelpreisträger Prof. Luc Montagnier. Das Video ist bisher leider nur mit englischen Untertiteln erschienen.

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