Archiv für den Monat: August 2012

Chris Beat Cancer

Chris Wark war 26 Jahre alt, als ihm die Ärzte Darmkrebs diagnostizierten. Man operierte ihn und entfernte ein Drittel seines Darms. Anschließend sollte eine Chemotherapie folgen, die Chris jedoch ablehnte. Er recherchierte nach anderen Möglichkeiten und strickte sich seine eigene Krebstherapie. Heute, sieben Jahre später, ist Chris frei von Krebs. Fox News machte ein Interview mit ihm und seiner Mutter:

Wenn die Chemotherapie nach hinten losgeht

Zu Beginn einer Chemotherapie spricht der Krebs oft sehr gut auf die Behandlung an. Doch ebenso häufig kommt es anschließend zu einer Resistenz gegen die Chemotherapie und der Tumor beginnt aggressiver zu wachsen als zuvor. Warum die Chemotherapie für viele Patienten zu einer so tödlichen Falle werden kann, haben Wissenschaftler in den USA jetzt herausgefunden. 

Die giftigen Substanzen einer Chemotherapie (Zytostatika) sollen eigentlich die sich schnell teilenden Krebszellen angreifen und am wachsen hindern. Das schaffen sie auch erstaunlich gut. Allerdings werden dabei ebenso andere gesunde Körperzellen angegriffen. Einige dieser gesunden Zellen schütten daraufhin ein Protein namens WNT16B aus. Große Mengen an WNT16B lassen den Tumor umso mehr sprießen: sie regen sein Wachstum an, helfen ihm dabei, in umliegendes Gewebe einzudringen, und tragen zur Resistenz gegen die Chemotherapie bei.

Der bis zu 30-fache Anstieg der WNT-Produktion ist für die Wissenschaftler völlig überraschend. Zwar war bekannt, dass WNT auch bei der Entwicklung einiger Krebsarten mitwirkt, doch seine Rolle bei der Chemotherapie-Resistenz ist den Forschern neu. Und somit wäre auch geklärt, warum die Chemotherapie unter Laborbedingungen hervorragend funktioniert, beim Menschen jedoch auf heftige Gegenwehr stoßen kann.

Wissenschaftler, wie der Professor für Medizinethik Dr. Arthur L. Caplan, halten die Chemotherapie jedoch weiterhin für eine sinnvolle Methode, die vielleicht lediglich einer Anpassung bedarf. So könnte man zum Beispiel die WNT16B-Produktion mit weitere chemischen Substanzen verhindern. Oder man reduziert einfach die Dosis der Chemotherapie. In der Folge produziert der Körper weniger WNT16B und es kommt nicht zur Resistenz gegen die Chemotherapie.
Ich denke jedoch folgendes. Wenn der menschliche Körper mit derart heftigen Abwehrmechanismen auf eine Krebsbehandlung reagiert, dann ist es für die Medizin vielleicht an der Zeit, ihre Philosophie zu überdenken. Sie sollte wegkommen vom "Kampf" gegen den Krebs als "Feind" im Körper und hin zu einer Therapie, die die Ursachen beseitigt und die Bedürfnisse und Grenzen des Körpers wahrnimmt und respektiert.

 

Quellen und weiterführende Links

 

Doku: Kann Glaube heilen?

Der WDR strahlte im Juli eine Reportage über den Filmemacher Kurt Langbein aus, der sich nach einer schweren Krebserkrankung auf die Suche nach Heilung macht. "Welche Faktoren mobilisieren unser Immunsystem und geben Kraft, auch aussichtslose Krankheiten zu überleben? Er fragt nach und besucht Menschen, die aufgrund ihrer Krebsdiagnose als todgeweiht galten, sich jedoch heute bester Gesundheit erfreuen. Bettina Reiter, selbst Ärztin und Psychotherapeutin, wurde nur noch ein halbes Jahr Lebenszeit prognostiziert. Mit allen Mitteln, darunter Immun- und Fiebertherapie, wandte sie sich dagegen – und gilt heute, vier Jahre später, als gesund. Auch Helmuth Bayreuther gaben die Ärzte nur noch Monate. Er entschied sich für eine ganzheitsmedizinische Behandlung und ist seit einem Dutzend Jahren frei von Krebs." (Quelle: WDR Online)

Die Reportage kann man kostenlos unter diesem Link ansehen:

Kann Glaube heilen?