Warum Positives Denken nicht immer gut ist

Warum positiv Denken nicht immer gut ist

Als Barbara Ehrenreich Ihren Brustkrebs behandeln ließ, wurde sie dazu angemahnt "positiv" zu denken; und als sie Gefühle wie Angst und Wut äußerte, wurde sie als "negativ" abgestempelt.

Ehrenreich, Autorin von 16 Büchern, nimmt sich in ihrem neuen Buch Bright-Sided: How the Relentless Promotion of Positive Thinking Has Undermined America einer Sache an, die sie die Epidemie des Positiven Denkens nennt.

Positives Denken, so sagt sie, ist etwas anderes als freundlich oder fröhlich zu sein – es ist der Glaube, dass die Welt von unseren Bedürfnissen und Wünschen geformt wird und dass das Schlechte durch die Konzentration auf das Gute aufhört zu existieren.

Ehrenreich glaubt, dass dieses Denken unsere Kultur durchdrungen hat und dass die Weigerung anzuerkennen, dass schlechte Dinge passieren können, in gewisser Weise für die derzeitige Finanzkrise verantwortlich sind.

Die Internetseite AlterNet hat mit der Autorin ein interessantes Interview (auf Englisch) geführt.

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2 Gedanken zu „Warum Positives Denken nicht immer gut ist

  1. christine

    Barbara Ehrenreich hat Recht, ihre Überlegungen finde ich absolut logisch. Meiner Meinung nach aber ist es immerhin besser, dass man eine positive Einstellung hat. Schönes Wochenende!

  2. Gerold Flock

    …ich verzichte auf „Positives Denken“, wenn ich mich dafür selbst belügen muß! – Das ist es was „Positives Denken“ bedeutet. – Sich selbst belügen, seine Mitmenschen belügen, die ganze Welt belügen!- Sollte mich nun der eine oder andere Spiesser als Negativ abwerten, dann kann ich nur auf die vielen positiven Informationen auf dieser Page hinweisen. – Wenn man die Fragen lebt, lebt man vielleicht allmählich, ohne es zu merken, eines fremden Tages in die Antworten hinein.

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