Ganzheitliche Krebsberatung – Ein Interview mit Elke Linder

Ganzheitliche Krebsberatung

Krebsbetroffene, die sich für alternative Therapien interessieren, stehen oft alleine da, denn noch beschränkt sich das Therapieangebot der Ärzte, die Krebs diagnostizieren, meist auf konventionelle Methoden, wie Chemotherapie, Bestrahlung oder Operationen. So müssen sich Patienten eigenverantwortlich auf die Suche nach Alternativen oder unterstützenden Maßnahmen begeben. Keine leichte Aufgabe im Dschungel der Angebote. Zumal im Angesicht der gesundheitlichen Bedrohung meist die Energie und geistige Klarheit für solch eine Recherchearbeit fehlen. Zum Glück gibt es seit eingen Jahren ganzheitliche Krebsberater wie Elke Linder.

Ganzheitliche Krebsberater übernehmen die aufwändige Recherche und sondieren, im Gespräch mit dem Patienten, die zur Verfügung stehenden Therapieoptionen. Sie vermitteln Betroffenen wichtige Grundlagen für den Heilungsweg, geben konkrete Anleitung für verschiedene Anwendungen und stellen Kontakte zu Therapiezentren, Ärzten und anderen Therapeuten her. Eine unentbehrliche Arbeit, die die Krebsberater leisten, und die in Zukunft sicher immer populärer werden wird. Das Krebscafe hat die langjährige Krebsberaterin Elke Linder über die Hintergründe ihrer Arbeit befragt und mit ihr über Krebs und seine Heilung gesprochen.

Frau Linder, erzählen Sie unseren Leser doch kurz, wer Sie sind und wie Sie zu dem spannenden Beruf einer ganzheitlichen Krebsberaterin kamen.

Die ganzheitliche Krebsberatering Elke LinderElke Linder: Zuerst einmal möchte ich mich bei Ihnen für das Interesse an meiner Arbeit bedanken.
Ich selber interessiere mich schon seit langer Zeit für naturheilkundliche Therapien und habe im Zuge dessen vor nunmehr 15 Jahren mit einer Heilpraktikerausbildung begonnen. Zum Themenschwerpunkt Krebs kam ich durch die Krebserkrankung meiner Mutter, die an Gallenblasenkrebs erkrankt war. Ich war damals sehr auf der Suche nach möglichen Therapieoptionen, konventionell und komplementär, und bin dort zum ersten Mal auf den Verein Menschen gegen Krebs gestoßen und dort Mitglied geworden. 2003 wurde erstmals eine Ausbildung zur Ganzheitlichen Krebsberaterin angeboten, die sofort mein Interesse weckte, ich bewarb mich dort und wurde – glücklicherweise – genommen. Seit 2005 arbeite ich nun als Ganzheitliche Krebsberaterin und war zwischenzeitlich, im Rahmen der 3. Meinung für Krebspatienten, im jetzigen 3E-Zentrum in Buoch tätig. Für den Verein Menschen gegen Krebs arbeite ich zusätzlich an der Telefonhotline, wo Betroffene sich hinwenden können, wenn sie Fragen zu Therapien, Ärzten oder andere Anliegen haben. Desweiteren bin ich als Redakteurin für die Mitgliedszeitschrift “Krebs als Chance” tätig – allesamt Aufgaben, die mich sehr ausfüllen.

Was macht eine Krebsberaterin genau und welche Hilfe können Sie betroffenen Menschen anbieten?

Elke Linder: Als Krebsberaterin informiere ich Betroffene, oder auch nur an der Thematik interessierte Mitmenschen, über mögliche Therapieoptionen, sowohl konventionell, als auch komplementär. Das Ergebniss meiner Beratung sollte sein, dass der Patient mit einem guten Gefühl nach Hause geht. Mit dem Gefühl: "Ja, ich werde wieder gesund! Es gibt Krebstherapien, die mich bei meinem Heilungsprozess positiv unterstützen können, und ich selber kann viel dazu beitragen, wieder gesund zu werden!". Untersuchungen bei weit fortgeschrittenen Krebserkrankungen zeigen deutlich, dass vor allem die Krebspatienten überlebt haben, welche die Zerstörung des Tumors nur als Teil eines ganzheitlich orientierten Therapieplans sehen. Die radikale Entfernung oder die schnelle Zerstörung des Tumors durch Chemotherapie und Bestrahlung spielt zwar weiterhin eine Rolle, aber auf langfristige Sicht nicht die alles entscheidende. Viele erfolgreiche, alternative Krebstherapien aus aller Welt sind kaum bekannt. Ich möchte diese Lücke gerne schließen und auch über diese erfolgreichen, komplementären Krebstherapien informieren. Nur mit Wissen kann der Betroffene gemeinsam mit seinem Arzt eine speziell auf ihn zugeschnittene Therapieoption erarbeiten und auch erfolgreich umsetzen. Je mehr Informationen der Patient hat, umso besser kann ER entscheiden, welchen Weg er gehen möchte – alternativ oder begleitend.

Eine wichtige Säule Ihrer Arbeit ist das so genannte 3E-Programm. Was kann man sich darunter vorstellen?

Elke Linder: Das so genannte 3E-Programm setzt sich zusammen aus den Teilen Ernährung, Entgiftung (konsequent Gifte ausscheiden und das Aufnehmen neuer Giftstoffe bzw. belastender Faktoren, vermeiden) und Energiearbeit. Ich möchte kurz auf jeden einzelnen Punkt eingehen.

Gute Ernährungskonzepte bei einer Krebserkrankung werden leider viel zu häufig ignoriert. Die Ernährung vieler Menschen besteht heutzutage aus verarbeiteter, also schon “toter” Nahrung, die unserem Organismus meist nur das Hungergefühl nehmen, ihn aber nicht mit den notwendigen Vitaminen, Spurenelementen und auch Biophotonen versorgt. Dies jedoch benötigen wir, damit unser Körper gesund bleibt und die Zellen ihrer zugedachten Arbeit nachgehen können. Gerade Krebspatienten sollten unbedingt darauf achten, frische, naturbelassene Nahrung mit einem hohen Lichtgehalt zu sich zu nehmen, damit der Organismus zum einen mit den benötigten Nährstoffen versorgt wird und zum anderen nicht mit “toter” Nahrung zusätzlich belastet wird.

Der Punkt Entgiftung sollte aus gleich mehreren Gründen unbedingt in ein Behandlungskonzept mit integriert werden. Fr. Dr. Kousmine konnte schon vor Jahren nachweisen, dass ein Tumor wie eine “zweite Leber” fungiert und ein Tumor ein Vielfaches mehr an Giftstoffen aufnehmen kann wie unser großes Entgiftungsorgan, die Leber. Ein Tumor ist demzufolge in der Lage Giftstoffe zu neutralisieren. Im Umkehrschluss lässt sich annehmen, dass ein Tumor entsteht, wenn unsere Entgiftungsorgane ihre Arbeit alleine nicht mehr bewältigen können und zuviele belastende Faktoren von außen auf sie einwirken. Dies kann zum einen falsche Ernährung sein, aber auch geopathologische Faktoren und seelischer Stress, alles Faktoren, die über einen längeren Zeitraum negativ auf unser Zellmilieu einwirken und den Grundstein für eine Tumorenstehung legen können.

Energiearbeit beinhaltet unter anderem die Punkte Synergetik, Kausanetik, Visualisierung, aber auch Meditation und andere Verfahren, die sich günstig auf den Energiefluss auswirken können (z. B. Tai Chi, Qigong u. v. a.). Hierbei wird ein wichtiger Augenmerk auf die energetischen Herausforderungen der Krebserkrankung gelegt. Die Patienten erlernen Techniken, die die Selbstheilungskräfte des Körpers stärken, und lernen, wie positiv sich Visualisierung und positive Affirmationen auf die Erkrankung auswirken können. Gemeinsam mit dem Patienten wollen wir herausfinden, wo die eigenen Ursachen einer Krebserkrankung bei jedem einzelnen Patienten liegen können (Kausanetik), um sie mit geeigneten Techniken (z. B. Synergetik) positiv zu beeinflussen und ein geeignetes Lebenskonzept zu erstellen.

Lothar Hirneise und die ganzheitlichen Krebsberater betonen immer wieder den hohen Stellenwert einer gesunden Ernährung bei Krebs, z.B. duch die Öl-Eiweiß-Kost nach Dr. Johanna Budwig. Was hat es damit auf sich?

Elke Linder: Die Ernährungswissenschaftlerin Frau Dr. Johanna Budwig entdeckte während Ihrer Arbeit in der Fettforschung, dass hochungesättigte Fettsäuren in Kombination mit schwefelhaltigem Eiweiss ausschlaggebend für eine funktionierende Zellatmung sind. Zusammen mit schwefelhaltigem Eiweiss spielen Fettsäuren die entscheidende Rolle bei der Sauerstoffaufnahme sowie –verwertung der Zelle, bei Wachstumsprozessen, Blutbildung etc. Weiterhin wird der Körper dadurch in die Lage versetzt, Elektronen aufzunehmen, wodurch die natürliche Zellatmung angeregt wird. Wir Menschen sind Heliotropen, d. h. „Lichtwesen“, die das Licht mit seinen Elektronen benötigen, damit der Gesamtorganismus und die Zellteilung richtig funktionieren kann. Tumorzellen haben einen gestörten Stoffwechsel mit anaerober Verbrennung. Daraus resultiert, dass der Körper übersäuert wird und die Zellteilung nicht mehr richtig funktionieren kann.

Der tägliche Verzehr von Quark und Leinöl (zusammen mit Milch) bewirkt eine erneute aerobe Verbrennung. Die Übersäuerung wird gestoppt und der Zellstoffwechsel normalisiert sich. Hierbei ist besonders darauf zu achten, dass der Quark mit dem Leinöl und der frischen Milch (nicht hocherhitzt und homogenisiert; am besten Rohmilch) vermischt wird. Erst hieraus entsteht das benötigte Lipoproteid, das vom Körper richtig verstoffwechselt werden kann. Unterstützend und entsäuernd wirkt der Verzehr von basischen Lebensmitteln (Obst, Gemüse, Salat, Buchweizen u. v. m.). Dass im Rahmen der Öl-Eiweiss-Kost auf Fleisch, Zucker und andere Säurebildner komplett verzichtet werden muss, versteht sich von selbst. Besonders hervozuheben ist hierbei der vollständige Verzicht auf Fleisch- und Wurstwaren, der den Körper übersäuert und den Krebszellen erst das benötigte Milieu schafft, um sich ungehemmt teilen zu können. Auch ein vollständiger Verzicht auf Zucker ist unumgänglich. Krebs führt einen eigenen Stoffwechsel im Körper und braucht zur Zellteilung Zucker! Zucker ist zwar süß, wird aber sauer verstoffwechselt.

Eine große Herausforderung, der man sich als Krebspatient bei der Suche nach einer alternativen Therapie gegenübergestellt sieht, ist deren Vielzahl. Wie finde ich als Patient die richtige alternative Therapie? Wie kann ich feststellen, ob sie mir helfen kann?

Elke Linder: Hier sprechen Sie einen wichtigen Punkt an. Es gibt auf dem Markt ausgesprochen viele Therapien, die es einem Patienten sehr schwer machen können, die für ihn richtige Therapie zu erkennen. Um dem Patienten bei seiner Theapiewahl zu unterstützen, arbeiten wir Krebsberater im Vorfeld einer Beratung mit so genannten Fragebögen, wo detailliert Fragen zum Patienten gestellt werden: Wie ist die Ernährung, der aktuelle Status quo, frühere Erkrankungen, aktuelle Laborwerte, in welchen Lebenssystemen besteht der meiste Stress etc. Hierdurch gelingt es uns meist schon im Vorfeld, infragekommende Therapien herauszufiltern und zu sehen, welche Therapie bei jedem einzelnen Patienten am meisten Sinn machen würde. Während des Beratungsgespräches, das meist mehrere Stunden umfasst, versuchen wir gemeinsam mit dem Patienten ein Konzept zu erarbeiten, das er zuhause direkt umsetzen kann. Ich halte diesen Punkt für ganz wesentlich, der Patient MUSS aktiv werden und selber an seiner Heilung aktiv mitarbeiten und zwar konsequent, jeden Tag. In Kombination mit geeigneten Therapien lassen sich so sehr gute Ergebnisse erzielen. Aber auch hier sollte der Patient erkennen, dass ein Therapeut mit einer geeigneten Therapie, sei es z. B. Galvano, Infusionstherapien u. s. w., nur unterstützend mithelfen kann, die Hauptarbeit muss der Patient leisten. Letztendlich geht der Patient mit einem ausgearbeiteten Dossier nach Hause, in dem noch einmal detailliert auf die Dinge eingegangen wird, die er selber zu Hause umsetzen kann, zum anderen aber auch Therapieoptionen und geeignete Ärzte- und Therapeutenadressen enthält.

Raten Sie Menschen grundsätzlich von einer konventionellen Krebstherapie ab?

Elke Linder: Nein, absolut nicht. Jeder Patient muss letztendlich seine Therapie selber wählen, ganz bewusst. Wenn ein Patient von dem Nutzen einer Chemotherapie oder Bestrahlung überzeugt ist, würde ich ihm niemals davon abraten. Letztendlich muss jeder Patient für sich die Therapie finden, von der er überzeugt ist, dass sie ihm hilft. Wir wollen mit unserer Arbeit nicht missionieren, sondern lediglich auch auf andere Behandlungsmethoden aufmerksam machen. Für welche Therapie sich jeder Einzelne dann entscheidet ist jedem freigestellt. In manchen Fällen kann sogar eine Chemotherapie angezeigt sein, allerdings gibt es auch hier Unterschiede, z. B. wäre eine regionale Chemotherapie bei epithelialen Krebsarten einer systemischen Chemotherapie sicherlich vorzuziehen. Wichtig ist einfach, dass man sich im Vorfeld darüber informiert, was es an Möglichkeiten gibt und ob nicht andere zytotoxische Therapien, wie z. B. Hochdosiertes Vitamin C in Kombination mit reduziertem L-Glutathion, Ukrain-Infusionen oder auch die Galvanotherapie – um hier nur einige zu nennen – vielleicht sinnvoller sind, da sie weniger bis gar keine Nebenwirkungen haben.

Was zeichnet Ihrer Erfahrung nach Menschen aus, die Ihre Krankheit überwunden haben?

Elke Linder: Das ist eine interessante Frage, die man unbedingt näher beleuchen sollte. Letztendlich gilt bei jeder Krebserkrankung die Devise: Wenn sich nichts ändert, ändert sich nichts. Für Krebspatienten ist es wichtig, dass sie zuerst verstehen, dass jeder Weg der Änderung mit der Einsicht beginnt, dass sich etwas ändern muss. Patienten, die in einem finalen Stadium überlebt haben, haben durchweg drastische Lebensänderungen vorgenommen. Sie haben selber sehr aktiv an ihrer Heilung mitgewirkt und sie somit sehr positiv beeinflussen können. “Krebs als Chance” zu begreifen, sich mit sich, seinem Leben, seinen Emotionen, Wünschen und Zielen zu befassen ist ein ganz wesentlicher Punkt, der bedacht werden sollte. Das bisher geführte Leben hat schlussendlich dazu geführt, dass Krebs sich erst im Körper manifestieren konnte. Bitte nicht mißverstehen, das ist keinesfalls wertend gemeint, aber Krebs kann sich erst dann im Körper festsetzen und zur ernstlichen Bedrohung werden, wenn im Vorfeld viele Dinge unterdrückt, mißachtet oder übersehen wurden, irgendwann akkumulieren sich diese Faktoren und bringen das System zum Umkippen. Zielsetzung ist ebenfalls ein ganz wesentlicher Punkt. Der Patient muss Ziele für die Zukunft haben und muss sich diese immer wieder visualisieren.

Viele Menschen fühlen sich vor den Kopf gestoßen, wenn man sie nach dem Sinn ihrer Erkrankung fragt. Sollten Betroffene dieser Frage dennoch auf den Grund gehen?

Elke Linder: Ja, unbedingt. Hier kommt auch das Prinzip der Kausanetik zum tragen. In der Kausanetik geht es darum, dass nichts auf dieser Welt zufällig geschieht oder nur negativ ist. Oberster Grundsatz ist, dass die Evolution weitreichende Regulationsmechanismen kreiert hat, um das kurz- und langfristige Überleben der Spezies zu sichern. Letztendlich sind alle Symptome nichts anderes als Regulationsmechanismen des Körpers. Hier sollte die eigentliche Therapie ansetzen: bei der Frage Warum reguliert ein Körper gerade an dieser Stelle und zu diesem Zeitpunkt auf diese Weise? Heilung kann nur dann entstehen, wenn die Ursachen für die Regulation beseitigt sind. Hierbei ist ein gutes Zusammenarbeiten von Therapeut und Patient unabdingbar, um gemeinsam an die eigentliche Ursache der Erkrankung heranzukommen und dementsprechende Therapierichtlinien zu erstellen.

Welchen Rat geben Sie Menschen, die eine Krebsdiagnose erhalten haben und weder aus noch ein wissen?

Elke Linder: Für mich die oberste Prämisse: bitte keine Panik, keine überstürzten Handlungen, die eventuell weitreichende Folgen haben, die nicht mehr korrigiert werden können. Jedem Patienten kann ich nur eindringlich ans Herz legen, informieren Sie sich, holen Sie sich soviel Informationen ein, wie nur möglich. Holen Sie sich eine 2. oder 3. Meinung ein, von Therapeuten, die auf verschiedene Art und Weise therapieren und verschiedene Therapien einsetzen. Je mehr Informationen Sie haben, umso besser können SIE entscheiden, welchen Weg Sie gehen möchten – komplementär, konventionell oder die Kombination aus beiden. Durch viele Gespräche mit Krebspatienten in den letzten Jahren habe ich viele Menschen kennen lernen dürfen, die ihren Krebs überwunden haben oder auch mit ihrem Krebs ohne weitere Beeinträchtigungen leben. Für mich ist die Diagnose Krebs kein Todesurteil. Vielmehr eine Herausforderung, eine Herausforderung an jeden einzelnen Menschen, wieder aktiv an seiner Gesundheit mitzuarbeiten. Nur mit Wissen, kann ein Patient mit seinem Arzt gemeinsam, die für ihn passende Therapie erarbeiten.

Sie arbeiten seit mehreren Jahren unter anderem auch in der telefonischen Beratung bei Menschen gegen Krebs e.V. Wie hat sich das Bild, das die Menschen von alternativen Therapien haben, in den letzten Jahren geändert?

Elke Linder: Ich habe die Erfahrung gemacht, dass in letzter Zeit die ganzheitliche Betrachtungsweise einer Erkrankung immer mehr in den Vordergrund rückt. Es werden Millionen an Forschungsgeldern ausgegeben, aber der große Durchbruch in der Krebstherapie blieb nach wie vor aus. Dieser Aspekt dringt immer mehr an die Öffentlichkeit und viele Menschen fragen sich, ob es nicht doch etwas anderes geben kann – zu Recht. Ein Problem, das ich leider sehr häufig sehe ist jedoch der Zeitfaktor hierbei. Im Normalfall wird Krebs von einem Schulmediziner diagnostiziert, der dann zu schnellstmöglicher Intervention gemahnt und den Patienten ungemein unter Druck setzen kann, da er sich schnellstmöglich entscheiden soll. Meines Erachtens würden mehr Krebspatienten einen anderen Weg gehen, wenn sie sich mehr Zeit lassen würden und im Vorfeld von verschiedenen Seiten Therapieoptionen einholen würden. Ganz allgemein lässt sich feststellen, dass immer mehr Menschen sich naturheilkundlich orientieren und sich langsam das Verständnis durchzusetzen beginnt, dass ein jeder Mensch aktiv an seiner Heilung mitarbeiten kann.

Dr. Bodo Köhler sprach mir diesbezüglich aus dem Herzen, als er auf der Medizinischen Woche in Baden-Baden bemerkte: “Sämtliche Krankheiten sind heilbar – aber nicht alle Patienten sind dazu in der Lage.” Heilung ist ein Prozess, den nur der Patient bewirken kann, alle Therapien können nur als Unterstützung verstanden werden, die eigentliche Heilung kann nur vom Patienten selber ausgehen!

Liebe Frau Linder, ich bedanke mich sehr herzlich für dieses interessante Gespräch.

 

Wenn Sie Fragen an Frau Linder stellen oder über das Thema dieses Artikels diskutieren wollen, können Sie dies in diesem Beitrag im Krebscafé Forum tun.

Sollten Sie Interesse an einer ganzheitlichen Krebsberatung bei Frau Linder haben, erreichen Sie sie über Ihre Internetseite oder unter folgendem Kontakt:

Elke Linder
Ahornweg 16
53819 Neunkirchen – Seelscheid
Telefon: 0 22 47 – 75 60 66 1
Email: elkelinder@lebenmitkrebs.com

 

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2 Gedanken zu „Ganzheitliche Krebsberatung – Ein Interview mit Elke Linder

  1. Pingback: Diagnose »Krebs«, Integrative Medizin, sanfte und ganzheitliche Heilung | H.Blog: Homöopathie & Forschung

  2. Wladimir Tudic

    Sehr Schön und Informativ ein efrischende hoffnung bei mir als neu Gebackene Krebst Pacient.Ich glaube für mich ist die 3-E Terapie das Logischste Idee für Krankheits beckänfung und werde ich mich gleich melden wen mir meine Krankenkasse AOK das erlaubt.Mit so einem sanftem und freundlichem Krebst Entfernung sind in Zukunft alle Türe Offen und wünsche Euch sehr viel Erfolg.Bis bald und mit Freundlichem Grüssen!

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