Chemotherapie heilt Krebs und die Erde ist eine Scheibe (Teil 1)

Eine provokante These

Unter diesem provokanten Titel veröffentlichte der deutsche Krebsspezialist und Menschen gegen Krebs-Gründer Lothar Hirneise ein umfassendes Kompendium der alternativen Krebstherapien. Im Jahr 2006 eröffnetet er außerdem das Deutsche Ganzheitliche Krebsinformations- und Beratungszentrum in Buoch, wo seither krebskranke Menschen, die nach alternativen Behandlungsmöglichkeiten suchen, kompetente Beratung finden. Mit der Zeit entwickelte sich das DGK Buoch zu einem echten Therapiezentrum, wo seit kurzer Zeit auch mehrwöchige Aufenthalte möglich sind.

Ich hatte das Glück, Lothar Hirneise und sein Team 2007 kennenzulernen. Bereits einige Monate zuvor wurde ich durch ein englischsprachiges Interview auf ihn und sein Buch aufmerksam. Ich wünschte mir schon damals, dass dieses Interview auch auf Deutsch erscheinen würde, denn ich halte es für einen großartigen Text, der vielen Menschen, die mit der Diagnose Krebs konfrontiert werden, Mut geben und den richtigen Weg zur Gesundung weisen kann.

Nun, über eineinhalb Jahre später, machte ich mich selbst daran, das Interview zu übersetzen. Ich bin sehr glücklich, dass ich diesen Text nun mit anderen Menschen und Hilfesuchenden teilen kann. Ich danke Herrn Hirneise für seine Erlaubnis, es hier im Krebscafé veröffentlichen zu dürfen.

Hier gelangen Sie zu den anderen Teilen des Interviews:

Chemotherapie heilt Krebs und die Erde ist eine Scheibe (Teil 1)
Ein Interview mit Lothar Hirneise

Tijn Touber – 08/2005 (Originally Published 10/03)

Ode MagazineKrebs ist eine der meistgefürchteten Krankheiten der modernen Gesellschaft, die von den meisten Menschen als Todesurteil angesehen wird. Dies ist ein bemerkenswertes Interview mit Lothar Hirneise, einem führenden Krebsspezialisten, der die ganze Welt auf der Suche nach erfolgreichen Behandlungsmethoden bereiste. Die Tatsache, dass er kein Doktor ist, hat ihm einen offenen Geist beschert, der offen genug war, folgende wichtige Entdeckung zu machen: Jeder kann eine Lösung für Krebs finden … ein nahezu unverschämtes Selbstbewusstsein vorausgesetzt.

Lothar Hirneise im InterviewNachdem wir bereits über eine Stunde miteinander gesprochen hatten, beugt sich Hirneise nach vorn, als wolle er mir etwas im Vertrauen verraten. Mit todernster Stimme sagte er:
 „Ein Tumor ist die Lösung, nicht das Problem. Ein Tumor entsteht, weil der Mensch kein Adrenalin mehr produziert, das dringend für die Aufspaltung von Zucker benötigt wird. Ein Überschuss an Zucker wäre tödlich, also entwickelt der Körper Tumore. Tumore vergären (verbrennen) Zucker. Und sie benötigen eine Menge Energie (Zucker) wegen Ihrer schnellen Zellteilung. Aus diesem Grund wachsen einige Tumore sehr schnell. Krebszellen funktionieren wie Leberzellen, nur viel effizienter. Der Tumor hilft dem Körper also dabei zu entgiften. Ohne einen Tumor wäre man wirklich krank. Ich sage den Menschen immer: ‚Der Tumor ist nicht Ihr Problem. Ein Tumor ist eine unglaublich geniale Lösung für den Körper.‘ Wenn Sie gesund sind, verschwindet der Tumor von allein. Darum sollte man nie sofort operieren um den Tumor zu entfernen – entgiften Sie erst. Wenn der Tumor dann dennoch weiter wächst – was fast nie der Fall ist – kann man immer noch operieren.“

"Krebs ist nicht das Problem. Krebs ist die Lösung."
"Ein Tumor ist eine unglaublich geniale Lösung für den Körper."

Der Krebsexperte Lothar HirneiseDies ist die provokante und hoffnunsvolle Vision von Lothar Hirneise. Er nimmt an, dass unser Körper im Verlauf der Evolution Tumore entwickelte um zu überleben:
„Ein Beispiel: Zu viel Zucker in den Zellen verursacht Erblindung – genauso wie das bei Diabetes der Fall ist. Einen Tumor entstehen zu lassen ist eine Lösung.
Eine Infektion im Darm ist ebenso eine potentielle Gefahr. Wenn sie zu groß wird, blockiert sie den Darm. Auch hier ist die Lösung des Körpers ein Tumor, der Enzyme produziert, die die Ausbreitung der Infektion stoppen und heilen. Der eigentliche Tumor verschwindet dann häufig von selbst.
Die meisten Krebspatienten sind sehr überrascht, dass sie einen Tumor haben. Sie waren jahrelang gesund, hatten nie Fieber, brauchten keinen Arzt und nun plötzlich haben sie einen Tumor. Wie kommt das?
Der Tumor hat ihnen geholfen gesund zu bleiben, bis eines Tages alles zusammenbricht.“
Lothar Hirneise ist kein Arzt. Aber er hat eine revolutionäre und gut begründete Vorstellung vom Krebs. Unterstützt durch die Gründlichkeit und Akribie seiner in Deutschland beheimateten Kultur, ist logisches Denken seine große Stärke. Hirneise ist ein Mann der Forschung und stichhaltigen Beweise; ein Mann der einen außergewöhnlichen Weg ging um ein einflussreicher, dennoch kontroverser, Krebsspezialist in Deutschland zu werden. 

Zehn Jahre zuvor war Hirneise Meister in östlichen Kampfsportarten und Kung Fu-Lehrer. Außerdem besaß er ein erfolgreiches Sportgeschäft. 1996 verkaufte er das Unternehmen für eine beträchtliche Summe und versprach seiner Frau Chris und seinen zwei Söhnen, dass er nun, nach Jahren harter Arbeit und des Umherreisens, mehr Zeit zu Hause mit ihnen verbringen würde. Doch dann bekam ein guter Freund Krebs diagnostiziert.
"Bevor ich das Sportgeschäft hatte, arbeitete ich zehn Jahre in Krankenhäusern. Ich war ausgebildeter Krankenpfleger und studierte vier Jahre lang Psychotherapie. So war es nicht verwunderlich, dass mein Freund mich um Hilfe bat. Allerdings wusste ich nicht viel über Krebs. Ich begab mich auf die Suche nach Informationen und entdeckte Lynne McTaggart, die Gründerin des englischen Magazins What Doctors Don’t Tell You (Was Ärzte Ihnen nicht erzählen) und Autorin des Buchs mit dem selben Titel. Ich nahm an einer Konferenz über alternative Krebstherapien teil, die sie in London organisiert hatte. Einige der Redner erzählten ziemlich esoterische Geschichten, aber ich war beeindruckt von den Forschungsergebnissen, die präsentiert wurden.“ 

Die What Doctors Don’t Tell You-Konferenz in London markierte den Beginn von Hirneises intensiver Suche nach potentiellen Krebstherapien. Er hatte Zeit und Geld – „eine einzigartige Kombination, die nicht vielen Menschen vergönnt ist“ – und las alles, was er in die Hände bekam.
Hirneise: „Ich habe Chris fast in den Wahnsinn getrieben. Jedes Mal, wenn ich auf eine weitere potentielle Heilungsmethode stieß, setzte ich mich ins Flugzeug und flog hin – Mexiko, Russland, China, die Bahamas, USA, ganz Europa… wo war ich nicht überall?“

Lothar Hirneise - Auf der Suche nach alternativen Therapien.Die Suche mündete schließlich in der Gründung von Menschen gegen Krebs (1997). Teils inspiriert durch People Against Cancer, gegründet von Frank Wiewel, den Hirneise auf einer Konferenz in London kennengelernt hatte. Heute veröffentlicht Menschen gegen Krebs einen Newsletter, organisiert Vorträge, Seminare und Konferenzen, und bietet eine Beratung per Telefon und Ratschläge per Email (Anm.: Das Angebot von Menschen gegen Krebs wurde erweitert. Die aktuellen Angebote erfahren Sie unter www.krebstherapien.de). Für 60 Euro im Jahr wird man Mitglied und kann die Vorteile dieser Angebote nutzen. Hirneise berechnet keine zusätzlichen Gebühren für seinen Rat. Unter Krebspatienten scheint ein großer Bedarf nach unabhängigen Informationen zu bestehen, die in der medizinischen Welt fehlen.
Hirneise: „Die meisten Ärzte sind gute Experten, die ihren Patienten wirklich helfen wollen. Aber… sie arbeiteten in einem schlechten System. Denn woher bekommt ein Arzt letzten Endes seine Informationen? Zunächst einmal von den Universitätsprofessoren. Und wie wird man Professor? Indem man sich im Establishment seinen Weg nach oben arbeitet. Indem man wiederholt, was alle anderen bereits gesagt haben. Es gibt keinen anderen Weg, in einer wissenschaftlichen Gemeinde Professor zu werden. Nun besucht jeder Arzt regelmäßig Konferenzen zu seinem Fachgebiet. Ich war in den letzten drei Jahren nicht auf einer einzigen Konferenz, die nicht von der pharmazeutischen Industrie gesponsort wurde.
Und dann gibt es da Magazine und Fachzeitschriften. Sie sind voll mit Werbung von der pharmazeutischen Industrie. Da stellt sich die Frage, wem diese Magazine gehören. Es gibt nur eine mögliche Schlussfolgerung: In der konventionellen Medizin gehört Unabhängigkeit der Vergangenheit an.”

Hirneise ist ein großer Befürworter eines ganzheitlichen Ansatzes der Krebsbehandlung, die auch nicht-westliche Methoden beinhaltet:
"In all den Jahren, die ich in Krankenhäusern arbeitete, hörte ich nie jemanden von alternativen Wegen sprechen, Krebs zu behandeln. Der durchschnittliche Arzt weiß nichts von Krebstherapien in Russland, Indien, China oder Südamerika, nur als Beispiel. Wenn ich einen Doktor nach solchen Behandlungsmethoden frage, sagt er: ‚Wenn das funktionieren würde, hätte ich schon längst davon gehört.‘ Aber genau das ist der Punkt: Über diese Behandlungsmethoden wird nichts in den Magazinen veröffentlicht, die dieser Arzt liest. So hält sich das System selbst aufrecht. Onkologen wissen nichts darüber. Ganz ehrlich, ich denke das Wort “Onkologe” ist nicht angemessen für die meisten Ärzte, die sich mit Krebs beschäftigen. ‚Chemotherapeut‘ oder ‚Bestrahler‘ wären bessere Beschreibungen. Denn das ist oft alles, was sie tun.”

Copyright © 2003 Tijn Touber

Weiter zu Teil 2 des Interviews…

Weiterführende Links

 

Quellen

Bildquellen

 

Bücher zum Thema

5 Gedanken zu „Chemotherapie heilt Krebs und die Erde ist eine Scheibe (Teil 1)

  1. Pingback: Der Esoblog » Blog Archive » Schnelle Heilung?

  2. Dr. Günter Burkhardt

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    leider kann ich dem Link nicht zustimmen, dass Herr Hirneise ein Krebsspezialist ist. Er ist ein Spezialist der Zusammenmstellung schulmedizinischer Erkenntnisse von Krebs.
    Die Öl-Eiweiß – Kost heilt keinen Krebs. Sie kann nur die Heilungsphasen von SBS – Sinnvollen Biologischen Sonderprogrammen (sogenannten Krankheiten)unterstützebn.
    Seine Klinik paßt sich der Schulmedizin offiziell an und mach als Trittbrettfahrer die Germanische Neue Medizin.

    Mit lieben Grüßen

    Dr. Günter Burkhardt

    drbu@bionatur-krebstherapie.de

  3. admin Beitragsautor

    Sehr geehrter Herr Burkhardt,

    ich kann Ihnen nicht zustimmen. Das Gerücht, man würde in Buoch die Neue Medizin „kopieren“ oder gar „klauen“, kann ich als Mitglied und ehemaliger Besucher des Therapiezentrums nicht bestätigen. Auch, dass man sich dort an die Schulmedizin anpasst, ist meiner Meinung nach gelogen, im besten Fall einfach unwissend. Ich empfehle Ihnen, selbst einen Besuch dort zu machen und sich mit u.a. Herrn Hirneise zu unterhalten.

    Einige NM-Anhänger beschweren sich gern über die Vorurteile und ungeprüfte Halbwahrheiten, die über die NM verbreitet werden. Gleichzeitig sparen diese Anhänger nicht mit den gleichen Vorurteilen, wenn es z.B. um das Krebszentrum in Buoch oder Herr Hirneises Arbeit geht. Mein Tip also: Hinfahren, auf den Zahn fühlen und selbst ein Bild machen.

    Mit freundlichen Grüßen,
    A. Thies

  4. Chris

    Krebs zu haben ist sicherlich nicht leicht. Meine Tante hatte Brustkrebs und sie ist wieder gesund geworden, sie hat den Krebs besiegt.
    Mein kleiner Bruder hatte auch leider einen Krebs, aber der hat es leider nicht überlebt. Unheilbar hat es geheißen.
    Ich hoffe, dass ich nie in so eine Situation komme und dass ich niemals so krank werde. Ich habe gesehen wie man als Mensch in Wirklichkeit schwach ist und wie man leider Gottes zu Grunde gehen kann.

    Ob eine Chemotherapie hilft oder nicht, das hängt wahrscheinlich auch von der Art und Aggression des Krebses ab.

    Es gibt auch andere Ansätze: das man zB krebskrank wird, wenn man seelische Probleme hat. Ich habe das am Anfang sehr skeptisch entgegengesehen, aber ich werde nie in meinem Leben vergessen, wie mein 15 jähriger Bruder zu mir gesagt hat: Mein Körper ist nicht krank, aber meine Seele!
    Diese Wort werden ewig in meinem Kopf verankert bleiben und diese Worte haben mich zum Nachdenken angeregt.!

  5. Wladimir Tudic

    Bei Ultraschal und Röntgen Aufnahme hate mir mein Azrt drei Tumoren Endekt.
    Bei Com.Thomogrphi hate mir dortige Arzt mitgeteilt es handelt sich um verckalkte stellen.Onkologe in Auricher Krankenhaus macht weitere untersuchung mit Bronchialspiegelung.Ich bin ganz überascht mit Herrn Lothar und Glaube auf im und Seinem Logischem Denken.Ich stehe jezt auf einem Weg der entscheidung und glaube da brauche ich Hilfe,Schulmedicin oder Alternative Hilfe.

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