Archiv für den Monat: April 2008

Bruder Wayne Teasdale & Ken Wilber

Der ehemalige Mönch, Schriftsteller und Lehrer Bruder Wayne Teasdale und der Bewusstseinsforscher und Autor Ken Wilber sprechen in diesem schöne Video über die Möglichkeiten der Physik, die Existenz Gottes (hier im Sinne von etwas Höherem) zu beweisen.

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Im 3. Teil der Reihe führen sie die Diskussion über die Naivität des materialistischen Denkens fort.

Krebs durch kosmische Strahlung?

Forscher von der Michigan State University finden einen interesanten statistischen Zusammenhang zwischen kosmischer Strahlung und dem Risiko an Krebs zu erkranken.

Krebs aus dem AllFür Menschen, die zwischen den Jahren 1840 und 1860 beziehungsweise 1920 bis 1930 geboren wurden, besteht ein höheres Krebsrisiko als für den Durchschnitt der Bevölkerung. Eine Erklärung, so David Juckett von der Michigan State University, könnten Schwankungen der galaktischen kosmischen Strahlung sein. Voraussetzung für diese statistisch begründete Annahme wäre allerdings, dass diese Strahlung nicht etwa auf die Krebskranken selbst, sondern auf das Erbgut eines Elternteils, während dieser im Mutterleib der Großmutter heranwuchs, einwirkte. Dies würde bedeuten, dass schon eine geringe Strahlungsmenge ausreicht, um die Keimzellen zu schädigen.

Eine Vielzahl von Strahlungen wirkt auf den Menschen ab einer bestimmten Menge gesundheitsschädigend, so auch die sogenannte "galaktische kosmische Strahlung", die u.a. bei Supernova-Explosionen entsteht. David Juckett entdeckte bei seinen Forschungsarbeiten interessanterweise Maxima sowohl im Schwankungsverlauf der kosmischen Strahlung, als auch im Verlauf der Krebssterblichkeit zwischen den Jahren 1825 bis 1965. Die Maxima der Strahlenschwankungen waren jedoch nicht deckungsgleich mit den Kurven der Krebssterblichkeitsrate, sondern um je 28 Jahre versetzt, also noch vor der Geburt der an Krebs erkrankten Menschen. Diese 28 Jahre entsprechen nun genau dem Mittelwert des Alters der in die Studie einbezogenen Mütter bei Geburt des Kindes. Nimmt man nun die Möglichkeit hinzu, dass Keimzellen im sich entwickelnden Fötus wesentlich strahlungsanfälliger sind als dessen Körperzellen, erhärtet sich Jucketts Verdacht. ((Wissenschaft.de: Krebs aus dem All))

Es wäre nun sicher etwas voreilig, jede Krebserkrankung mit kosmischer Strahlung in Zusammenhang zu bringen, doch scheint Jucketts Theorie eine weitere Möglichkeit, neben Ernährungs- und sonstigen Umweltfaktoren, das global steigende Krebsrisiko zu erklären.

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Foto: dimitri_c (@sxc.hu)

Wie gefährlich ist Amalgam?

Wie gefährlich ist Amalgam wirklich?Der Focus veröffentlichte heute einen Bericht über Amalgam-Zahnfüllungen. Insgesamt ist der Artikel recht unkritisch. Doch wer sich eingehender mit Thema befasst, weiß, dass die Meinungen hier stark auseinander gehen. Einige Zitate aus dem Bericht sollen nachdenklich stimmen:

Menschen mit Amalgamfüllungen sind durchschnittlich vier- bis fünfmal so stark mit Quecksilber belastet wie Menschen ohne Zahnfüllungen, bestätigt Stefan Halbach, Toxikologe am Helmholtz-Zentrum München (ehemals GSF).

Schon wenige Gramm Quecksilber sind für den Menschen tödlich: Typische Anzeichen einer Vergiftung sind zitternde Hände, Nervenschädigungen, Sehstörungen, Verhaltensstörungen und Lähmungen. „Die Belastung durch amalgamhaltige Zahnfüllungen bleibt jedoch weit unter den Werten, die solche Vergiftungen auslösen können“


Joachim Mutter behandelt täglich Patienten, die unter ihren Amalgamfüllungen leiden… „Gasförmiges Quecksilber ist besonders reaktiv. Im Körper bindet es sich fest an Zellbestandteile, und zwar so fest, dass man es fast nicht mehr lösen kann“, warnt er. Zu Lebzeiten lasse sich die Quecksilberbelastung kaum feststellen, da Blut- oder Urintests nur wenig aussagekräftig seien. Doch Autopsien zeigen, dass das Gehirn von Menschen mit vielen Amalgamfüllungen bis zu zwölfmal so stark mit Quecksilber belastet sei wie das von Personen ohne Amalgam. Auch Nieren und Schilddrüsen seien hoch belastet. „Schon geringere Mengen haben in Zellversuchen zu Schäden geführt“, betont der Freiburger Experte.<<

Die Liste der Leiden, die Alternativmediziner hingegen auf Unverträglichkeiten gegenüber Amalgam zurückführen, ist lang: Sie reicht von Autismus, ADHS und Alzheimer über Nervenleiden wie Multiple Sklerose und andere Autoimmunerkrankungen, Kopfschmerzen, chronische Müdigkeit, Schlafstörungen, Bluthochdruck, Depressionen, Unfruchtbarkeit, Konzentrationsstörungen und erhöhte Infektanfälligkeit bis hin zu Krebs. Viele Experten aus Forschung und Praxis streiten den Zusammenhang ab und verweisen auf Studien, die belegen, dass es keinen Zusammenhang zwischen Amalgam und den betreffenden Krankheiten gibt.

„Erst wenn man eine sogenannte Ausleitungstherapie durchführt, sieht man, wie viel Quecksilber im Gewebe gespeichert war“, erläutert Joachim Mutter.

Den ganzen Artikel finden Sie hier.

Foto: Juliaf (@sxc.hu)

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