Wie gefährlich ist Amalgam?

Wie gefährlich ist Amalgam wirklich?Der Focus veröffentlichte heute einen Bericht über Amalgam-Zahnfüllungen. Insgesamt ist der Artikel recht unkritisch. Doch wer sich eingehender mit Thema befasst, weiß, dass die Meinungen hier stark auseinander gehen. Einige Zitate aus dem Bericht sollen nachdenklich stimmen:

Menschen mit Amalgamfüllungen sind durchschnittlich vier- bis fünfmal so stark mit Quecksilber belastet wie Menschen ohne Zahnfüllungen, bestätigt Stefan Halbach, Toxikologe am Helmholtz-Zentrum München (ehemals GSF).

Schon wenige Gramm Quecksilber sind für den Menschen tödlich: Typische Anzeichen einer Vergiftung sind zitternde Hände, Nervenschädigungen, Sehstörungen, Verhaltensstörungen und Lähmungen. „Die Belastung durch amalgamhaltige Zahnfüllungen bleibt jedoch weit unter den Werten, die solche Vergiftungen auslösen können“


Joachim Mutter behandelt täglich Patienten, die unter ihren Amalgamfüllungen leiden… „Gasförmiges Quecksilber ist besonders reaktiv. Im Körper bindet es sich fest an Zellbestandteile, und zwar so fest, dass man es fast nicht mehr lösen kann“, warnt er. Zu Lebzeiten lasse sich die Quecksilberbelastung kaum feststellen, da Blut- oder Urintests nur wenig aussagekräftig seien. Doch Autopsien zeigen, dass das Gehirn von Menschen mit vielen Amalgamfüllungen bis zu zwölfmal so stark mit Quecksilber belastet sei wie das von Personen ohne Amalgam. Auch Nieren und Schilddrüsen seien hoch belastet. „Schon geringere Mengen haben in Zellversuchen zu Schäden geführt“, betont der Freiburger Experte.<<

Die Liste der Leiden, die Alternativmediziner hingegen auf Unverträglichkeiten gegenüber Amalgam zurückführen, ist lang: Sie reicht von Autismus, ADHS und Alzheimer über Nervenleiden wie Multiple Sklerose und andere Autoimmunerkrankungen, Kopfschmerzen, chronische Müdigkeit, Schlafstörungen, Bluthochdruck, Depressionen, Unfruchtbarkeit, Konzentrationsstörungen und erhöhte Infektanfälligkeit bis hin zu Krebs. Viele Experten aus Forschung und Praxis streiten den Zusammenhang ab und verweisen auf Studien, die belegen, dass es keinen Zusammenhang zwischen Amalgam und den betreffenden Krankheiten gibt.

„Erst wenn man eine sogenannte Ausleitungstherapie durchführt, sieht man, wie viel Quecksilber im Gewebe gespeichert war“, erläutert Joachim Mutter.

Den ganzen Artikel finden Sie hier.

Foto: Juliaf (@sxc.hu)

5 Gedanken zu „Wie gefährlich ist Amalgam?

  1. Irene Schliewert

    na toll,
    mein Mann musste sich vor der Chemo und Bestrahlungstherapie die Zähne in ordnung bringen lassen….was hat er für Fühlungen bekommen „Almagam“ er hat ja schon Krebs, was soll ihm ja noch passieren….???

    Viele liebe Grüsse Sisi

  2. admin Beitragsautor

    Liebe Sisi,

    na dann schnell wieder raus mit dem Zeug. Ich empfehle Euch das Buch von Prof. Mutter, das unter dem Beitrag verlinkt ist. Weitere Informationen erhaltet Ihr im Internetforum http://www.symptome.ch Dort kann man Euch vielleicht auch sagen, auf was man bei Amalgam und Chemotherapie achten muss.
    Ansonsten empfehle ich Euch, einen ganzheitlichen Zahnarzt zu suchen und mit ihm das weitere Vorgehen zu besprechen. Eine Liste gibt es hier: http://www.gzm.org/55-0-therapeutensuche.htm

    Euch beiden alles Gute und viel Gesundheit!

    Herzliche Grüße,
    Andreas

  3. Leoni

    Liebe Sisi,

    da kann man ja nur noch den Kopf schütteln, was geht in den Köpfen dieser Mediziner nur vor?
    Ich frage mich, ob man für ein Medizinstudium keinen gesunden Menschenverstand braucht.
    Das Vertrauen in die Medizin kann man da allemal verlieren und nur hoffen, dass man nicht darauf angewiesen ist.
    Ich wünsche deinem Mann, dass er sensible und und selbständig denkende Mediziner kennen lernt, die nicht nur irgend ein falsch erlerntes Wissen abspulen.

    Euch alles Gute
    Leoni

  4. Amalgam

    Ich habe mir damals alle meine Amalgam Füllungen entfernen lassen, daß war ja leider früher alles Gang und Gebe. Aber gibt es überhaupt noch Zahnärzte die Amalgam Füllungen machen ? Kann ich mir wirklich nicht vorstellen!

  5. Isabel

    Es ist schon traurig, dass das mit dem Amalgam immer noch nicht bei den Ärzten angekommen ist. Wenn man überlegt, Zahnärzte sind diejenigen Ärzte, die am meisten mit toxischen Stoffen hantieren und am wenigsten im Studium darüber lernen. Sie verbringen wohl handwerklich oft Tolles, in der Gesellschaft zählt eben das schön aussehende „Blendaxgebiss“, aber welche gesundheitlichen Auswirkungen die oft schön restaurierten Zähne haben, interessiert dann nicht.
    Die Patienten werden nicht aufgeklärt und lieber macht man bei Krebs dann Bestrahlungen und Chemo, aber die giftigen Materialien belässt man im Mund.
    Ich möchte nicht wissen, wie viele Menschen keinen Krebs entwickeln würde, denn Krebs bedeutet im Prinzip doch nichts anderes als vergiftete Zellen die sich fehlgesteuert sind, weil das Giftfass einfach voll ist.

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