Archiv für den Monat: April 2008

Links zum Wochenende (25.04.08)

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Forschung & Wissenschaft

Ernährung

  • Fleisch macht krank! Eine Website über die ungesunden Seiten des Fleischgenusses. Interessant ist hier auch der Studienbereich, in dem Studien der letzten fünf Jahre zusammen getragen wurden.

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Fatigue überwinden

Chronische Müdigkeit nach KrebserkrankungenIm Zusammenhang mit Krebserkrankungen und konventionellen Krebstherapien wird immer wieder das dabei auftretende Fatigue-Syndrom erwähnt. Hierbei kommt es zu anhaltender Schwäche und Abgeschlagenheit bisher ungeklärter Herkunft. Die Betroffenen berichten von einer Überforderung schon bei geringsten Belastungen. Nun weist eine englische Wissenschaftlerin darauf hin, dass gerade ein aktives Angehen der Müdigkeit helfen kann, sie zu überwinden.

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Geheilt!

Reinhard Hofer hatte selbst Krebs. Vor vierzehn Jahren erhielt er die Diagnose Akute Myeloische Leukämie, eine Erkrankung des blutbildenden Systems. Heute ist er geheilt und dem Krebs sogar dankbar, denn er half ihm, sein Leben umzukrempeln, wie er selbst sagt.

Wie es anderen Geheilten mit dem Krebs erging und was sie alle gemeinsam haben, erforscht Reinhard Hofer gemeinsam mit seinem Freund Thomas Hartl in ihrem soeben erschienen Buch Geheilt! Wie Menschen den Krebs besiegten. Eines scheint den 20 Menschen gemeinsam, die hier ihren Heilsweg beschreiben: "Diese Menschen haben sich nicht einfach durch das Urteil eines Arztes entmutigen lassen. Sie haben Eigeninitiative ergriffen“, so Hartl. ((Rundschau Online))

 Das Buch können Sie über den Krebscafe-Buchshop bestellen.

Masturbieren verringert Krebsrisiko

Masturbieren verringert das KrebsrisikoSchon Lothar Hirneise ermuntert in seinem Buch Chemotherapie heilt Krebs und die Erde ist eine Scheibe (bei Amazon bestellen) dazu, die sexuellen Energien fließen zu lassen und das Thema Masturbation zu enttabuisieren. Australische Forschungsergebnisse regen nun die Männerwelt ebenso dazu an, selbst Hand anzulegen.

Laut den Ergenissen könnten Männer nämlich das Prostatakrebsrisiko durch regelmäßige Selbstbefriedigung verringern. Die Theorie: die kanzerogenen Stoffe werde durch die Ejakulation ausgeschieden und können so weniger Schaden im Körper anrichten.

Bei der Studie wurden 1.000 Männer mit und 1.250 Männer ohne Prostatakrebs befragt. Jene Männer, die im Alter zwischen 20 und 50 Jahren am meisten ejakulierten, litten mit geringerer Wahrscheinlichkeit an Prostatakrebs. Männer, die mehr als fünfmal in der Woche zum Samenerguss kamen, waren um ein Drittel weniger gefährdet.

Frühere Forschungsergebnisse hatten darauf hingedeutet, dass eine hohe Anzahl wechselnder Geschlechtspartner oder ein hohes Level sexueller Aktivität das Prostatakrebsrisiko bei Männern um bis zu 40% erhöht. Die Studie bezog sich allerdings auf den Geschlechtsverkehr, wodurch die Gefahr, an einer Geschlechtskrankheit zu erkranken, steigt, so die Forscher. Dies könnte den nun ermittelten schützenden Effekt der Ejakulation verschleiert haben.

Die Prostata des Mannes erzeugt eine Flüssigkeit, die sich während der Ejakulation mit der Samenflüssigkeit vermischt, das Sperma aktiviert und es davor bewahrt  zusammen zu kleben. Diese Flüssigkeit enthält hohe Mengen an Kalium, Zink, Fruktose und Zitronensäure, die aus dem Blutkreislauf gezogen werden. Studien an Tieren wiesen zudem einen karzinogenen Stoff  in der Prostata nach, den man auch in Zigarettenrauch findet. Dr. Giles, Leiter des Forscherteams, mutmaßt, dass weniger Ejakulationen zu einer Ansammlung der karzinogenen Stoffe führen könnte.

Eine andere Theorie schlägt vor, dass Ejakulation das Heranreifen der Prostata begünstigt und sie weniger anfällig für jene Stoffe macht. Ein ähnlicher Zusammenhang wurde bereits zwischen Brustkrebs und dem Stillen gefunden, wobei scheinbar ebenso krebserregende Stoffe ausgeschwemmt werden. ((Quelle: BBC News))

In Großbrittanien hat man die Prüderie überwunden. Hier empfiehlt der staatliche Gesundheitsdienst NHS den britischen Bürgern neben Zähneputzen den Sex in die Liste ihrer täglichen Pflichten aufzunehmen.

Foto: V8 (@sxc.hu)

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Forschung & Wissenschaft

Spiritualität

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Grüntee gegen Genitalwarzen

TeeplantageAus dem Naturmedizin aktuell-Newsletter:

Das humane Papillomavirus (HPV) ist gefürchtet, weil es Genitalkrebs begünstigt. Bei manchen Menschen schlummert es im Körper, bei anderen verursacht es Genitalwarzen. Diese reagieren nach neuesten Erkenntnisse „sauer" auf grünen Tee. Seine Inhaltsstoffe vertreiben die lästigen Hautgeschwülste.

Eine Salbe mit Tee-Katechinen hat in Untersuchungen einen hemmenden Einfluss auf die Verbreitung des Virus gezeigt. Bei klinischen Studien an insgesamt 1.400 Patienten konnte bei rund 55 Prozent eine komplette Abheilung der Warzen erreicht werden. Wesentlicher Vorteil der Grüntee-Salbe ist die geringe Rezidiv-Rate. Nebenwirkungen wurden überhaupt nicht beobachtet. 

In den USA ist eine Salbe unter dem Namen Polyphenon zur Behandlung von Genitalwarzen bereits zugelassen. Experten rechnen damit, dass sie auch hier in den nächsten ein bis zwei Jahren zur Verfügung steht.

Update: Die Herstellerfirma Medigene AG rechnet im zweiten Halbjahr 2008 mit einer Zulassung in Europa.

Diese Methode erscheint weitaus vernünftiger, als die in die Kritik geratene HPV-Impfung.

Weiterführende Links

Foto: cendol

 

„Mikrowellen können Krebs erzeugen“

Könne Mikrowellen Krebs erzeugen?Zu diesem Schluss kommt ein Artikel der Gesellschaft Zentrum der Gesundheit. Darin ist die Rede von einer zwanzig Jahre alten Studie, die schon damals beunruhigende Veränderungen im menschlichen Blut durch Mikrowellen nachweisen konnte. Nachfolgend scheinen diese Ergebnisse von weiteren Studien bestätigt worden zu sein. Der Artikel beschreibt weiterhin mögliche krebserzeugende und nährwertbedingte Auswirkungen von Mikrowellen.

Hier geht’s zum Artikel…

Foto: digi (@sxc.hu)

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Forschung & Wissenschaft

 Ernährung

Quantenwelt

  • Wer denkt, der Glaube an ein Jenseits, an einen höhere Geist (wie auch immer man es nennen mag), wäre nicht mehr zeitgemäß, der sollte sich die Aussagen berühmter Quantenpysiker zu Herzen nehmen.

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Wie bleibt man glücklich, wenn alles dagegen spricht?

Ken Wilber über die Fähigkeit, mit leidvollen Situationen umzugehen.
Wie bewahrt man ein Gefühl des Gleichmuts? Wie lernt man negative Gefühle zu akzeptieren? Wie können wir die uns innewohnende Erleuchtung nutzen, um anderen Wesen zu helfen? Ich habe selten eine so gute Antwort auf diese Fragen gehört.

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Noch eine kurze Begriffserklärung:

  1. Bodhisattvas sind nach höchster Erkenntnis strebende Wesen, also Menschen, die sich auf den Weg zur Buddhaschaft machen, bzw. sie "in sich selbst realisieren, um sie zum Heil aller lebenden Wesen einzusetzen" ((Wikipedia.de)).
  2. "Kern der Bodhisattva-Philosophie ist der Gedanke, nicht selbst und allein für sich Erleuchtung zu erlangen und damit in das Nirvana einzugehen, sondern statt dessen zuvor allen anderen Wesenheiten zu helfen, sich ebenfalls aus dem endlosen Kreislauf der Reinkarnationen (Samsara) zu befreien." ((Wikipedia.de))
  3. Die erste Edle Wahrheit (noble truth), beruhend auf den Vier Edlen Wahrheiten und somit der Grundlage von Buddhas Lehre, von der Wilber spricht, lautet: Das Leben ist leidvoll. Eine Art Feststellung, auf denen Buddha die weiteren drei Edlen Wahrheiten aufgebaut hat.